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Feedback zu unseren Veranstaltungen

Workshop „Neonazis in Sachsen 2011 - aktuelle Entwicklungen, Lifestyle und Tendenzen“

30.07.2011, Courage-Festival Großenhain

Zum mittlerweile 4. Couragekonzert lud der Verein zur Förderung alternativer Jugendarbeit am letzten Samstag im Juli ins Großenhainer Conny Wessmann Haus ein. Verschiedene Vorträge setzen sich am Nachmittag mit dem Thema Asyl und Migration in Deutschland sowie Nazis in Sachsen auseinander. Die Linksjugend Sachsen wartete dabei mit dem Vortrag "Neonazis in Sachsen 2011 - aktuelle Entwicklungen, Lifestyle und Tendenzen" aus der Bildungsreihe auf. Zahlreiche Interessierte lauschten den Ausführungen den engagierten Referenten über Themen und Auftreten von NPD und "freie Nationalisten", in der anschließenden Diskussion gab es dann noch den ein oder anderen Erkenntnisgewinn bei den Beteiligten. Das die Forderung nach der "Todesstrafe für Kinderschänder", wie sie auf vielen Autos der Region prangt, einen rechtsextremen, menschenverachtenden Hintergrund hat, war dabei nur wenigen geläufig. Abgerundet wurde der Tag durch den Auftritt zweier Skabands am Abend, beim gemütlichen Zusammensitzen und interessanten Gesprächen klang der Tag aus, nicht ohne die Feststellung, dass solche Veranstaltungen in der trostlosen Provinz mehr als notwendig sind. Im Vorfeld der Veranstaltung hetzte der NPD Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel gegen das angebliche "Soli-Konzert für Asylschmarotzer", dabei zeigte er sich auch sehr am Vortrag der Linksjugend "interessiert", am Tag selbst war Herr Gansel jedoch nicht beim Couragekonzert anzutreffen, wen wundert das auch, steckt doch hinter den meist etwas zu großen Worten, nicht allzu viel Verstand. Im Namen aller Beteiligten danken wir der Linksjugend für die problemlose Durchführung eines sehr interessanten Vortrages, dies wird sicherlich nicht die letzte Zusammenarbeit gewesen sein.

Druckworkshop am 04.05.11 in Schwarzenberg

Hallo war ein klasse Workshop mit Farbe, Sonne, veganen Schnittchen und nicht zu vergessen den Teinehmer_innen, welche mit Wut und Feingefühl das Motiv auf die T-Shirts oder zu bedruckende Stoffe zauberten.
Danke an dieser Stelle an allen Beteiligten, Mitwirkenden und an die Bildungsreihe!

„Nazis, Kommunisten, Autonome – alles Extremisten?“

Am 26.11.2010 veranstaltete die Linksjugend [solid’] Sächsische Schweiz Osterzgebirge in Pirna ein Workshop über die Extremismustheorie. Es begann damit, dass wir uns anhand von mehreren Bildern selbst überlegen sollten, was daran „extrem“ zu sein scheint. Bereits nach einer ersten, kurzen hitzigen Diskussion über ein Bild von feiernden Deutschen zur Fußball WM 2010 bemerkten wir, dass es nicht so einfach und vor allem individuell unterschiedlich ist, etwas als „extrem“ einzustufen.

Anschließend ging es darum, sich mit dem wissenschaftlichen Modell der Extremismustheorie zu beschäftigen und dieses „Hufeisenmodell“ bzw. auch das 2D-Modell kritisch zu hinterfragen. Außerdem schauten wir uns den gesellschaftlichen Diskurs an, und welche Diskursebenen es gibt, in denen sich mit dem Modell auseinandergesetzt wird bzw. wo es Anwendung findet: die Diskursebenen der Wissenschaft, der Politik und der Zivilgesellschaft bzw. Medien.

Schließlich betrachteten wir aktuelle und weniger aktuelle Beispiele der Anwendung des Modells, z.B. zur Verleihung des sächsischen Demokratiepreises oder dem absurden Fall in Limbach-Oberfrohna, und hinterfragten den Zwang, die FDGO zu unterschreiben.

Am Ende waren wir alle glücklich mit neuem Wissen ausgestattet und jede_r bekam kostenlos noch ein Exemplar der wundervollen Zeitschrift „Leipziger Zustände“.

Auswertung der Veranstaltung "Gegen Juden hab ich nichts, aber..."

Obwohl Antisemitismus in der Öffentlichkeit selten thematisiert wird, so ist es doch noch durchaus präsent - sei es z.B. in Form von Schändungen jüdischer Friedhöfe, so genannter "Judenwitze" oder aufgrund der Tatsache, dass Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Um antisemitische Ursprünge, Begründungen und Tendenzen einer konkreten Betrachtung zu unterziehen, wurde für den Verein Bon Courage e.V. am 13. November im Bornaer Stadtkulturhaus ein Ganztagsseminar organisiert. Rund 20 jugendliche SeminarteilnehmerInnen lauschten über mehrere Stunden hinweg aufmerksam den Ausführungen eines Mitarbeiters des Netzwerks für Demokratie und Courage. Gemeinsam wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Rassismus und Antisemitismus erarbeitet, eine Unterscheidung zwischen religiös motiviertem Antijudaismus und rassisch begründetem Antisemitismus getroffen und auf dieser Grundlage der Werdegang judenfeindlicher Denkmuster bis in die Gegenwart hinein rekonstruiert. Interaktiv haben hierbei alle Anwesenden ihr Wissen, ihre eigenen Erfahrungen und ihre Gedanken rund um das Thema Antisemitismus eingebracht und somit dazu beigetragen, das Seminar sehr facettenreich zu gestalten.

„Am Anfang war das Geld?"

Oder kamen doch zuerst die Ideen für Projekte? Rund um diese Frage fand am Freitag, den 05.11., in der Alten Brauerei in Annaberg-Buchholz ein Workshop zur Finanzierung von Jugendprojekten und Initiativen statt. Ob Bildungsreise, Alternatives Wohnprojekt oder Seminarreihe, für nahezu alle Bereich stehen Fördermittel und -möglichkeiten zur Verfügung, leider so intransparent und versteckt, dass sie mensch erst einmal finden muss um dann viel zu oft an den Antragsvoraussetzungen zu scheitert. Um diese Hürden zukünftig zu umschiffen wurden Erfahrungen ausgetauscht, über aktuelle Ausschreibungen informiert und ein erster Schritt in Richtung Vernetzung und Austausch zu Unterstützungsmöglichkeiten zur Stärkung linksalternativer Freiräume gegangen.

In leipzig wurde das Medienrecht unter die Lupe genommen

Unter dem Titel „Workshop zum Medienrecht“ wurden am 22.10. im linXXnet  in Leipzig wichtige Grundlagen der Äußerung und Berichterstattung über Personen im Internet erklärt. Ein Medienrechtsanwalt erklärte den rund 15 Zuhörer_innen, wie mensch teueren Abmahnungen wegen angeblicher „Verletzungen des Persönlichkeitsrechts“ durch öffentliche Beiträge auf der eigenen Websites vorbeugen kann. Anlassgebender Schwerpunkt lag dabei auf den vermehrt auftretenden Unterlassungserklärungen von Neonazis gegen linksalternative Projekte. Mensch soll menschenverachtende Ideologien aufdecken und natürlich auch beim Namen nennen können, jetzt wissen wir auch

Wochendseminar Antisemitismus

Am 3.9. bis 5.9. fand in Oberau (bei Niederau) ein Wochenendseminar über Antisemitismus statt.

Insgesamt waren bis zu 14 Personen anwesend darunter min. 8 aus dem Meißner Kreisverband Linksjugend[Solid].
Der Freitag begann ab 18:30 Uhr mit der Anreise. Gegen 20:00 Uhr, nach dem die Zimmer bezogen wurden, begann erst einmal eine Kennlernrunde mit verschieden Spielen um ein ein „familiäres“ Klima zu schaffen. Am späteren Abend ging es auch gleich los. Das ganze Wochenende wurde versucht in thematischer Reihenfolge zu gestallten. So der Einstieg in das Themengebiet mit den Unterschied zwischen Antisemitismus und Rassismus, wobei sich herausstellte das eines der Hauptunterschiede die Form der Auseinandersetzung ist. Ein kurzes Beispiel: Beim Rassismus tritt man nach „unten“ und schreibt den Diskriminierten „niedere“ Eigenschaften und Verhaltensweisen zu, im Gegensatz zum Antisemitismus wo man den sogenannten „Juden“ ein großes Maß an Intelligenz zuschreibt, durch welche sie erst zu ihren Weltverschwörungen und ausbeuterischen Machenschaften fähig sind, man tritt also nach oben. Des weiteren gibt es auch Unterschiede im Rassismus wie z. B. positiver Rassismus, wo angeblich „typische“ Merkmale von z. B. Stark-pigmentierten Menschen zugeschrieben werden ohne sie bewusst zu diskriminieren. Gegen 22:30 Uhr war dann der 1.Teilbereich abgeschlossen und wir genossen noch den Rest des Abends.


Der Samstag. Nach einem gemeinsamen Frühstück starteten wir frisch in die bevorstehenden Thematiken. Zu beginn stellten wir die Entwicklung vom Antijudaismus zum Antisemitismus anhand eines Zeitstrahls dar. Dazu wurden die verschiedenen Jahrhunderte in Gruppen aufgeteilt und die Inhalte anhand von Texten jeweiliger Antisemiten oder Antijudaisten dieser Epoche ausgearbeitet.


Der Analyse des Antisemitismus, Antizionismus und islamischer Antisemitismus und dem eliminatorischen Antisemitismus aus dem Blickwinkel marx'scher Wertkritik war das nächste große Themenbereich. Auch hier wurden die Inhalte anhand, meist philosophische, Texte herausgearbeitet und später von den einzelnen Teams , vorgestellt und diskutiert. Vor allem auf den eliminatorische Antisemitismus wurde tiefer eingegangen, da dies ein äußerst schwieriges Themenfeld war, welches aufgrund seiner Komplexität erst am Sonntag behandelt werden konnte, während alle anderen bereits am Samstag ausgearbeitet und präsentiert wurden.
Der letzte Tag des schönen Wochenendes und somit die Abrundung der Themen, ging direkter auf den Problembereich des eliminatorischen Antisemitismus ein, welches viele Fragen aufwarf, die jedoch größtenteils geklärt werden konnten.

Nach einer kurzen Pause, betrachteten wir einen Kurzfilm der 'neuen Rechten' und analysierten ihre Globalisierungskritik, welche sich als sekundärer Antisemitismus herausstellte und Übereinstimmungen mit der Kritik von linken Weltanschauungen vorgibt zu reflektieren. Nach eine kurzen Diskussionsrunde waren wir schon im nächsten Sachgebiet, des 'personifizierten Antikapitalismus', angelangt, welcher den Kapitalismus nicht als Gesamtsystem sieht, sondern eine kleine 'Clique' Machthabender für „ihn“ (den Kapitalismus) verantwortlich macht und somit in 'raffendes' und 'schaffendes' Kapital teilt, wie es schon die Nazis taten. Wo auch direkt eine Rezension an viele linke Gruppen, an ihrer regressiver Antikapitalismus Kritik, anschließt.

Zum Schluss arbeiteten wir, wieder in Gruppen, zum Thema 'Antizionismus in der Linkspartei' pro und contra Positionen zu dem Vorfall der Free-Gaza-Flotille aus und mussten, egal welchen Standpunkt wir in realen Leben vertreten, mit den Argumenten unseres Textes eine 'Talk-Show-Runde' führen. Dies war eine lustige Angelegenheit und führte am Ende noch zu einer hitzigen Diskussion, wo jeder seinen eigenen Standpunkt vertreten konnte.

Gleich darauf mussten wir dann auch schon leider die Sachen packen, alles putzen und aufräumen. Das Wochenende in Oberau war wunderbar und sehr informativ. Durch die individuelle Erarbeitung einzelner Themen, konnten wir immer wieder sehen wie Umfangreich Antisemitismus ist und was alles damit zusammenhängt. Wir können es nur weiter empfehlen.

Geschrieben von Tom Rumberger, Sprecher und Öffentlichkeitsbeauftragter, und Thomas Roth, Sprecher und Vorsitzender, des Linksjugend[Solid] Kreisverbandes Meißen.

 

Naunhof im August 2010

Am 28.08.2010 fand in Naunhof ein kulturpolitischer Aktionstag unter dem Motto „Vielfalt erleben“ statt. Für die etwa 120 jungen Teilnehmer_innen standen im Jugendclub „Oase 26“  Volleyball, Kicker, Graffiti und Live-Konzerte auf dem Programm. Für die inhaltliche Begleitung sorgten Workshops zum Thema „Sexismus“, „Fußball und Diskriminierung“ und „Dresscode von Nazis“. Die Gesamteinschätzung für die erste Ganztagsveranstaltung ist relativ gut, obwohl sich das Netzwerk Naunhof, ein antifaschistisch-emanzipatorisches Bündnis im Landkreis Leipzig, für zukünftige Projekte mehr Resonanz aus der Zivilbevölkerung erhofft.

Sie bedanken sich bei allen Unterstützer_innen und Teilnehmer_innen für die erfolgreiche Gestaltung des Tages.

Geithain im Juli 2010

Am 15.7.2010 besuchten ca. 60 Menschen allen Alters eine von der „Initiative für ein weltoffenes Geithain“ initiierte und durch das Antifamenue der Linksjugend Sachsen unterstützte Veranstaltung „Mut gegen Nazis“ im Geithainer Bürgerhaus. Mit zwei Vorträgen – Hannes Gießler (Leipzig) zu (neo)nazistischen Ideologie und Strukturen und Martin Silbermann (Landkreis Leipzig) zu Nazistrukturen und -vorfällen in und um Geithain – wurde auf die zugespitzte Situation in der Kreisstadt aufmerksam gemacht und Ansätze für zivilgesellschaftliche Gegenwehr diskutiert. Geithain entwickelt sich mehr und mehr zur Hochburg der so genannten Freien Kräfte, einer eher jugendlich geprägten Neonazibewegung. Ihr mutmaßlicher Kopf, Manuel Tripp, sitzt seit Juni 2009 für die NPD im Stadtrat. Der Höhepunkt zahlreicher Übergriffe und Propaganda-Aktionen war im Mai 2010 der lebensgefährliche Angriff auf einen 15-jährigen Geithainer. Der Täter, der regionalen Neonaziszene zugehörig, sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Auch am 15.7.2010 selbst ließen es sich um die 25 Nazis aus Geithain und Borna, darunter Tripp, nicht nehmen den Veranstaltungsraum zu belagern. Einlass wurde ihnen – wie im Vorfeld angekündigt – nicht gewährt, zwei ProtagonistInnen mussten des Raumes verwiesen werden. Im Ergebnis der Veranstaltung wird die Gründung eines langfristig arbeitenden Bündnisses gegen rechts in Angriff genommen.

Antifa-Menü auch in Plauen

Eine zerbrochene Nazi-CD bei einer Veranstalung im Rahmen des "Antifa-Menü" in Plauen

Das „Antifa-Menü-Tour“ der Linksjugend [’solid] Sachsen fand am 5. Mai in der Plauener „Kaffeerösterei“ statt. In den frühen Abendstunden fanden sich 30 Menschen zusammen, die sich mit geistiger Kost zum Thema Antifaschismus beschäftigten. Als Vorspeise wurden fünf Filme aus dem Schülerfilmwettbewerb der Linksjugend präsentiert. Den Hauptgang bildete eine Diskussion zum Thema Argumentationsstrategien von Nazis. Als Nachtisch, sozusagen als Belohnung, zogen sich die Anwesenden in den Salon zurück und feierten zu den Klängen des DJs „Ferdinand Fenchel“.

Antifa-Menü-Tour am 19.02.2010 im E-Werk Oschatz

Nach leichter Verspätung, nur so 45 min ;), begannen wir einen Film anzuschauen. Nach 2 1/2 Stunden wollten dann alle mal aufstehen, bevor es zur spannenden Diskussionsrunde zum Thema „Rassismus im Stadion“ ging. Erstaunlich war dabei, dass alle 30 Anwesenden sich bis zum Schluss gegen 23:00 Uhr so disziplinierten, dass eine offene und ruhige Diskussion stattfand. So etwas habe ich noch nie erlebt. Schade war nur, dass sich keiner mehr für die Party danach interessiert hat.

LG linksjugend NWS

weitere Veranstaltungen

Vom 02.11.2009 bis zum 06.11.2009 fand in Annaberg-B. eine Veranstaltungswoche zum Thema Rassismus und Abschiebung statt. Die Vorträge und Filmvorführungen wurden im „Neuen Konsulat“ abgehalten. VeranstalterInnen waren die Linksjugend Erzgebirge und der Agenda Alternativ e.V.. Ziel war es mit den verschiedenen Angeboten Menschen jeglichen Alters für die Problematik zu sensibilisieren.
Als Fazit muss mensch sagen, dass mit etwas mehr Leuten gerechnet wurde. 
Anwesend waren zum großen Teil bekannte Gesichter. Dennoch konnten die Veranstaltungen in gemütlicher Runde begangen werden. Freitag jedoch fanden sich zur Lesung von Kerstin Köditz keine Personen ein, worauf sich geeinigt wurde die Lesung zu einem anderen Zeitpunkt nachzuholen Weiterhin war es sehr schade an keinem Tag MitgliederInnen der Linksjugend Erzgebirge, sowie der Linken anzutreffen.
Abschließend bleibt zu sagen, dass ein Angebot geschaffen wurde, welches inhaltlich aktuell ist und beim nächsten Mal besser beworben werden muss.
Wir danken der Linksjugend, dem „Neuen Konsulat“ und allen TeilnehmerInnen für die Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Agenda Alternativ e.V.

 

Im August und September fanden im Café der B12 im Rahmen des Antifamenü der Linksjugend ´solid Sachsen einige interessante und gute Veranstaltungen statt. Die NutzerInnen und BewohnerInnen des linken Wohn- und Kulturprojektes konnten sich informative und fundierte Referate zu den Themen „Antifa-Proll und Mackerscheiße“, „Feminismus von rechts“, „Ökofaschismus“ und „Rassismus im Stadion“ anhören. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der B12 und den Verantwortlichen der Linksjugend konnte die Vortragsreihe erfolgreich ablaufen.
Trotz der doch recht unterschiedlichen BesucherInnenzahlen pro Veranstaltung kamen jeweils angeregte und aufschlussreiche Diskussionen zu Stande. Großer Dank soll an dieser Stelle vor allem an alle ReferentInnen und an das Orgateam gehen.

Mit antifaschistischen Grüßen, B12

 

Das Antifa-Menü war für unsere Aktions-Woche in Nossen die goldene Spitze und der Höhepunkt zugleich. Das Drei-Gänge-Menü begrüßte uns zum aller ersten Mal auf dem Fabrikhallenfußbodens, gemalt mit Kreide, in der besetzten ehemaligen Puppenfarbrik  in Nossen. Die große Auswahl der verschiedenen Gänge war gigantisch. Ein oder Zwei Telefonate und alles war organisiert. Am Ende der Woche war es nun soweit, Seminare über z.B. Ökofaschismus wurden gehalten und deckten Tatsachen auf die sich keiner vorstellen konnte. Man kann sagen, ein jedem wurden die Augen geöffnet. Bis Abends hatten wir unseren Spaß und genossen das Hauptmenü aus vollen Zügen. Später trafen wir uns alle in der Natur. Das Notstromaggregat an, der DJ auf Position und los ging es. Es wurde getanzt gefeiert und gechillt bis es wieder hell wurde, und das wortwörtlich.

Das Antifa-3-Gänge-Menü ist das Gremium aller Tage und das Beste dabei ist wir hatten einen kompletten Tag Programm ohne nur 1 Cent auszugeben oder geschweige denn Organisationsstress zu bekommen.

3 Gänge ANTIFAMENÜ WIR DANKEN DIR!

liebste Grüße

linksjugend solid Nossen