Bitte Plätze einnehmen!
Kultur äußert sich vor allem in Vielfalt. Ob in Wissenschaft, Bildung, Kunst etc. – Kultur findet sich überall wieder. Wir wollen dafür sorgen, dass dabei keine Einfarbigkeit entsteht und dass jede_r seine persönliche Kultur ausleben kann. Kultur definiert sich nicht über große Häuser oder große Geldsäckel, braucht keine A0-Plakatwände oder Abendgarderobe. Die permanente Ausspielung sogenannter Hoch- und Basiskultur lehnen wir ab.
Jenseits des Mainstreams
Junge und alternative Spielhäuser müssen heute oft einen jahrelangen Spießrutenlauf zur Beantragung minimaler Mittel absolvieren, wohingegen große etablierte Häuser (wie z.B. die Oper) Jahr für Jahr große Finanzspritzen als gegeben hinnehmen können. So lässt sich aber keine abwechslungsreiche Kulturlandschaft erhalten, geschweige denn neu aufbauen. Diesen Zustand wollen wir langfristig verändern. Unsere Visionen sind dabei zum Beispiel soziokulturelle Zentren, die landauf-landab die Möglichkeit zu einem generationsübergreifenden Miteinander und Wirken bieten – und manchmal auch den letzten Freiraum für Musikoder Kunstprojekte jenseits des Mainstreams.
(Sitz- und Steh)plätze für alle
Damit aber der Zugang zu Kultureinrichtungen für wirklich alle gewährt ist, braucht es der Abschaffung von Beschränkungen. Das bedeutet einen kostenlosen Zugang zu Theatern, in Kinos, Zoos und anderen Einrichtungen, da diese für Kinder und Jugendliche alles andere als bezahlbar sind. Die Logik des „letzten Ranges“ als Billigplatz lehnen wir ab.
Jugendkulturen anerkennen
Anhänger von Jugendkulturen wie Streetart, Graffiti oder Skateboarding brauchen feste (sprich: selbstverständliche) öffentliche und freie Räume, in denen sie sich ohne Repression ihrer Leidenschaft und Kunst hingeben können. Die Kriminalisierung dieser Jugendkulturen als Vandalismus, Störung oder Unordnung weisen wir entschieden zurück. Besonders Graffiti muss endlich als Kunstform und Jugendkultur anerkannt werden und entsprechende Freiräume bekommen. Wir fordern deshalb die flächendeckende Errichtung von legalen Graffiti-Wänden!
Kommunale Club- und Partybeauftragte
Wir setzen uns für eine lebendige Underground und Partyszene ein, die nicht niedergestimmt oder kriminalisiert werden darf. Wir fordern deshalb die Einführung von kommunalen Club- und Partybeauftragten, die sich sowohl um die Belange der bekannten Clubs als auch um die Unterstützung einer nichtkommerziellen Partyszene kümmern. Alle Häuser und Fabriken – egal ob alt oder neu, wollen wir nutzbar machen und ihnen Leben einhauchen jenseits der Verbarrikadierlogik.
Wir fordern:
- den Erhalt und Ausbau von soziokulturellen Zentren, besonders im ländlichen Raum
- einen alternativen Kulturetat in den Gemeinden, für junge und freie Theater, Clubs, Kinos etc.
- die Entkriminalisierung und Akzeptanz von Jugendsubkulturen, z.B. Nutzung von leerstehenden Gebäuden
- den kostenlosen Zugang zu Einrichtungen (Zoos, Museen, Kultureinrichtungen) für Kinder und Jugendliche
- die flächendeckende Errichtung von legalen Graffitiflächen
- kommunale Club- und Partybeauftragte
AKTUELLE TERMINE
Gegendemo zum alQuds Day
Mehr Verantwortung bei der Polizei!
Pfingstcamp 2010
JUGENDBILDUNGSPROGRAMM DER RLS
LINKSJUGEND BLOGGT
Am Montag beginnt die Frühlingsakademie der Linksjugend Leipzig. 6 Tage 6 Veranstaltungen: http://www.linksjugend-sachsen.de
@Rise01: LAK-Ökologie konstruktiv beendet. Am 14. August wollen wir mit unseren Konferenzen "Ökologische Stadtwerke für alle!" beginnen.
Heute ab 12:30 Uhr Treffen des LAK-Ökologie im linXXnet!
sucht eine refrent_in/Teamrin die für einen workshop "Praktika zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung" jemensch ne idee?
DEM PATRIARCHAT AUF DER NASE RUMTANZEN! PFINGSTCAMP VOM 21.-24.05.2010 IN SRBSKA KAMENICE! http://tinyurl.com/yhjp7kq





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