Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Rausch ohne Reue

Beim Thema Drogen steht der Staat oft recht hilflos da - und versteckt sich hinter einem pauschalen Verbot diverser Substanzen. Aber wir wollen nicht, dass der Staat den Menschen etwas vorschreibt. Deshalb stehen wir auch bei diesem Thema für Selbstbestimmung. Menschen berauschen sich. Aber sie tun es nicht, weil es vielleicht tödlich ist, sondern um eine bestimmte, meist erwünschte Wirkung zu erzielen. Genau darüber soll unsere Drogenpolitikaufklären.

Aufklärung statt Verbot

Gerade beim Thema Drogen steht der Staat oft recht hilflos da – und versteckt sich dann hinter einem pauschalen Verbot diverser Substanzen. Aufklärung? Weit gefehlt. Der Staat verteufelt lieber. Alkohol und Zigaretten sind gesellschaftlich tolerierte und staatlich legitimierte Drogen. Wenn Drogenberater_innen, Lehrer_innen, Eltern und Sozialarbeiter_innen davon sprechen, dass wir uns von Drogen fernhalten sollen, meinen sie jedoch meist illegalisierte Substanzen wie Cannabis oder Heroin. Doch diese Auffassung von Drogen ist verkürzt. Statt pauschal zu verteufeln, ist uns viel mehr daran gelegen zu prüfen, was die illegalisierten Stoffe mit den legalen Stoffen wie Koffein, Tabak, Alkohol, Arznei- und Heilmitteln gemeinsam haben. Unsere Stichworte sind hier Aufklärung und Information, die die jetzige Drogenpolitik jedoch nicht erfüllt. Unsere Forderung ist, dies zu ändern.

Selbstbestimmung gefordert

Uns ist bewusst, dass Drogen – gleich welcher Art – zu Abhängigkeit führen können. Wir wollen aber nicht, dass der Staat uns vorschreibt, was gut für uns ist. Wir wollen, dass die Menschen dies selber entscheiden können. Die Selbstbestimmung des einzelnen kann nur soweit gehen, dass die Selbstbestimmung von anderen nicht eingeschränkt wird (z.B. durch besoffen Autofahren oder jemensch anderem ohne dessen Wissen Drogen unterzujubeln). Denn nur eine informierte Gesellschaft kann selbstbewusst über den Einsatz und Konsum von Drogen entscheiden. Deshalb fordern wir eine umfassende Aufklärung und Information über die (Neben-)Wirkungen aller Drogen, zum Beispiel durch Erfahrungsberichte von Konsumenten – sowohl positive als auch negative. Wir wollen klarstellen, dass Sucht keine ansteckende Krankheit ist, die automatisch durch den Konsum bestimmter Substanzen ausgelöst wird. Denn Sucht hat immer verschiedene Ursachen, bei denen sowohl die Gesellschaft als auch das persönliche Umfeld und der psychische Zustand der Konsument_innen eine wesentliche Rolle spielen.

Flächendeckendes Drug Checking

Es ist Zeit für eine am Menschen orientierte akzeptierende und freiwillige Suchtbehandlung und -beratung und eine realistische Aufklärung über Drogen, damit nicht noch mehr Menschen sterben. Als erste Schritte fordern wir deshalb Pillenwarnungen und Drug Checking-Angebote, eine Methode, bei der Konsument_innen illegaliserte Stoffe auf ihre Inhaltsstoffe und Reinheitsgrade überprüfen lassen können – und so vor giftigen Stoffen und Überdosierungen geschützt werden. Wir fordern flächendeckende Drug Checking- Angebote, vor allem auch an Schulen und in Jugendfreizeittreffs. Neben diesem Drogenkontrollsystem sollten auch spezielle Drogenkonsumräume entstehen. Diese können dazu beitragen, dass sich Menschen keine Blutvergiftung zuziehen oder sich untereinander mit Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder HIV anstecken.

Information statt Werbung oder Verteufelung

Die bisherige Hatz gegen Junkies muss einer sachlichen frühzeitig einsetzenden Aufklärung weichen. Wir halten es aber auch für falsch, eine Substanz ohne alle ihre Wirkungen zu nennen oder zu beschreiben und treten deshalb für eine umfassende Information über alle Drogen ein. Wir wollen den selbstbestimmten Umgang mit Drogen ermöglichen und gesellschaftlich begleiten.

 

Wir fordern:

- die Entkriminalisierung von Drogenkonsument_innen, Produzent_innen und Händler_innen

- eine an Menschen orientierte, akzeptierende und freiwillige Suchtbehandlung

- die flächendeckende Einführung von Drug-Checking-Stores

- eine über Ursache und Wirkung aufklärende Suchtberatung

- die Freigabe bisher illegalisierter Substanzen und den Verkauf in lizenzierten Läden (ähnlich der coffee shops)

Gegendemo zum alQuds Day


Mehr Verantwortung bei der Polizei!


Pfingstcamp 2010


JUGENDBILDUNGSPROGRAMM DER RLS


LINKSJUGEND BLOGGT

 

 

TWITTER

Am Montag beginnt die Frühlingsakademie der Linksjugend Leipzig. 6 Tage 6 Veranstaltungen: http://www.linksjugend-sachsen.de

@Rise01: LAK-Ökologie konstruktiv beendet. Am 14. August wollen wir mit unseren Konferenzen "Ökologische Stadtwerke für alle!" beginnen.

Heute ab 12:30 Uhr Treffen des LAK-Ökologie im linXXnet!

sucht eine refrent_in/Teamrin die für einen workshop "Praktika zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung" jemensch ne idee?

DEM PATRIARCHAT AUF DER NASE RUMTANZEN! PFINGSTCAMP VOM 21.-24.05.2010 IN SRBSKA KAMENICE! http://tinyurl.com/yhjp7kq