AKTUELLE TERMINE
Heute ab 18 Uhr in Chemnitz, Leipzig und Dresden: Rainbow Flash http://t.co/AUhusgWb
Pfingstcamp2012: Knapp 300 Leute sind schon angemeldet, obwohl keiner das Programm kennt?! Krank! Hier nun die Inhalte: http://t.co/kUjOKdEj
Für alle die nicht beim Barcamp Urheberrecht dabei sein können, finden hier den Livestream http://t.co/Z1W2eea0
Morgen ab 10 Uhr in #Leipzig: Barcamp #Urheberrecht im 21. Jahrhundert: Vom #ACTA Protest zu neuen Konzepten http://t.co/3ADMiq5B
Morgen 18 Uhr in Chemnitz: Existenz- und Teilhabesicherung ? Mindestsicherung oder Grundeinkommen? http://t.co/TTV6RmhN
LAK Gender
Wieso ein LAK-Gender?
Wir haben uns als Landesarbeitskreis Gender in der Linksjugend [’solid] Sachsen zusammengefunden, um gemeinsam gegen jede Form von Sexismus, Homo- und Trans- Phobie sowie gegen die Ablehnung alternativer Lebensentwürfe zu kämpfen.
Was ist das Patriarchat eigentlich?
Als Ausgangspunkt für diese Ungerechtigkeiten betrachten wir das Patriarchat. Das klingt erstmal etwas schwammig und gibt darüber auch verschiedene Auffassungen. Zusätzlich zu der ökonomischen Struktur, die wir als Kapitalismus beschreiben, stellt das Patriarchat ein Herrschaftsgefüge dar. Dabei werden gerade Geschlecht, Alter und Sexualität als Einordnungskriterium in eine Rolle verwendet. Die unmittelbaren Auswirkungen dessen bekommen wir alle ständig zu spüren. Wir werden regelrecht dazu gedrängt ein bestimmte Identität und einen bestimmten Platz innerhalb einer Rangordnung von Verhaltensweisen anzunehmen. Das Wort Patriarchat meint für uns die Herrschaft des Männlich-Heteronormativen. Also Männlichkeit als Norm.
Aber welche Auswirkungen hat das auf unser Leben ?
Schön es gibt also das Patriarchat. „Mir doch egal“ könnten wir sagen. Wir glauben aber, es betrifft uns alle, da es jeden Bereich unseres Lebens beeinflusst. Oft genug werden Menschen mit sexistischer oder homophober Kackscheisse konfrontiert. Das kann zum Beispiel ein beknackter Spruch über einen Typen mit Haarspange sein, oder auch das eine Frau für die gleiche Arbeit einen geringeren Lohn bekommt.
Was wir wollen!
Wir wollen, dass jeder Mensch unabhängig von seinem Geschlecht, seiner sexuellen Ausrichtung und seiner Art zu leben betrachtet wird.
Einig sind wir uns in diesem Punkt auch darüber, dass das Geschlecht hier nicht zwingend etwas mit den primären Geschlechtsmerkmalen zu tun hat. Viel mehr nehmen wir eine Trennung zwischen „Gender“ und biologischem Geschlecht vor. Durch diese Zweiteilung wollen wir betonen, dass Mann eben nicht gleich Mann und Frau nicht gleich Frau ist. Das Geschlecht entsteht als gesellschaftliches Konstrukt erst in den Köpfen. Klar ist dies noch nicht das Ende vom Lied. Besser wäre natürlich eine vollständige Ablösung vom Konstrukt „Geschlecht“.
Aber auch im Bezug auf Lebensentwürfe kritisieren wir eine Diskriminierung der Menschen, die ihr Leben jenseits der traditionellen Gesellschaftsnormen planen. Wir lehnen eine einseitige Fixierung auf die Romantische-Zweier-Beziehung und auf das Konstrukt Ehe ab.
Wir fordern dies alles sofort und nicht erst in einer besseren Gesellschaft.








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