AKTUELLE TERMINE
Heute ab 18 Uhr in Chemnitz, Leipzig und Dresden: Rainbow Flash http://t.co/AUhusgWb
Pfingstcamp2012: Knapp 300 Leute sind schon angemeldet, obwohl keiner das Programm kennt?! Krank! Hier nun die Inhalte: http://t.co/kUjOKdEj
Für alle die nicht beim Barcamp Urheberrecht dabei sein können, finden hier den Livestream http://t.co/Z1W2eea0
Morgen ab 10 Uhr in #Leipzig: Barcamp #Urheberrecht im 21. Jahrhundert: Vom #ACTA Protest zu neuen Konzepten http://t.co/3ADMiq5B
Morgen 18 Uhr in Chemnitz: Existenz- und Teilhabesicherung ? Mindestsicherung oder Grundeinkommen? http://t.co/TTV6RmhN
Bitte Plätze einnehmen!
Kultur äußert sich vor allem in Vielfalt. Ob in Wissenschaft, Bildung, Kunst etc. – Kultur findet sich überall wieder. Wir wollen dafür sorgen, dass dabei keine Einfarbigkeit entsteht und dass jede_r seine persönliche Kultur ausleben kann. Kultur definiert sich nicht über große Häuser oder große Geldsäckel, braucht keine A0-Plakatwände oder Abendgarderobe. Die permanente Ausspielung sogenannter Hoch- und Basiskultur lehnen wir ab.
Jenseits des Mainstreams
Junge und alternative Spielhäuser müssen heute oft einen jahrelangen Spießrutenlauf zur Beantragung minimaler Mittel absolvieren, wohingegen große etablierte Häuser (wie z.B. die Oper) Jahr für Jahr große Finanzspritzen als gegeben hinnehmen können. So lässt sich aber keine abwechslungsreiche Kulturlandschaft erhalten, geschweige denn neu aufbauen. Diesen Zustand wollen wir langfristig verändern. Unsere Visionen sind dabei zum Beispiel soziokulturelle Zentren, die landauf-landab die Möglichkeit zu einem generationsübergreifenden Miteinander und Wirken bieten – und manchmal auch den letzten Freiraum für Musikoder Kunstprojekte jenseits des Mainstreams.
(Sitz- und Steh)plätze für alle
Damit aber der Zugang zu Kultureinrichtungen für wirklich alle gewährt ist, braucht es der Abschaffung von Beschränkungen. Das bedeutet einen kostenlosen Zugang zu Theatern, in Kinos, Zoos und anderen Einrichtungen, da diese für Kinder und Jugendliche alles andere als bezahlbar sind. Die Logik des „letzten Ranges“ als Billigplatz lehnen wir ab.
Jugendkulturen anerkennen
Anhänger von Jugendkulturen wie Streetart, Graffiti oder Skateboarding brauchen feste (sprich: selbstverständliche) öffentliche und freie Räume, in denen sie sich ohne Repression ihrer Leidenschaft und Kunst hingeben können. Die Kriminalisierung dieser Jugendkulturen als Vandalismus, Störung oder Unordnung weisen wir entschieden zurück. Besonders Graffiti muss endlich als Kunstform und Jugendkultur anerkannt werden und entsprechende Freiräume bekommen. Wir fordern deshalb die flächendeckende Errichtung von legalen Graffiti-Wänden!
Kommunale Club- und Partybeauftragte
Wir setzen uns für eine lebendige Underground und Partyszene ein, die nicht niedergestimmt oder kriminalisiert werden darf. Wir fordern deshalb die Einführung von kommunalen Club- und Partybeauftragten, die sich sowohl um die Belange der bekannten Clubs als auch um die Unterstützung einer nichtkommerziellen Partyszene kümmern. Alle Häuser und Fabriken – egal ob alt oder neu, wollen wir nutzbar machen und ihnen Leben einhauchen jenseits der Verbarrikadierlogik.
Wir fordern:
- den Erhalt und Ausbau von soziokulturellen Zentren, besonders im ländlichen Raum
- einen alternativen Kulturetat in den Gemeinden, für junge und freie Theater, Clubs, Kinos etc.
- die Entkriminalisierung und Akzeptanz von Jugendsubkulturen, z.B. Nutzung von leerstehenden Gebäuden
- den kostenlosen Zugang zu Einrichtungen (Zoos, Museen, Kultureinrichtungen) für Kinder und Jugendliche
- die flächendeckende Errichtung von legalen Graffitiflächen
- kommunale Club- und Partybeauftragte








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