AKTUELLE TERMINE
Heute ab 18 Uhr in Chemnitz, Leipzig und Dresden: Rainbow Flash http://t.co/AUhusgWb
Pfingstcamp2012: Knapp 300 Leute sind schon angemeldet, obwohl keiner das Programm kennt?! Krank! Hier nun die Inhalte: http://t.co/kUjOKdEj
Für alle die nicht beim Barcamp Urheberrecht dabei sein können, finden hier den Livestream http://t.co/Z1W2eea0
Morgen ab 10 Uhr in #Leipzig: Barcamp #Urheberrecht im 21. Jahrhundert: Vom #ACTA Protest zu neuen Konzepten http://t.co/3ADMiq5B
Morgen 18 Uhr in Chemnitz: Existenz- und Teilhabesicherung ? Mindestsicherung oder Grundeinkommen? http://t.co/TTV6RmhN
Biokartoffel statt Gentomate
Konsumrausch, Energieverschwendung und die immer knapper werdenden Ressourcen führen zu Krieg, Artensterben und einer instabilen Biosphäre. Um die überzogenen Bedürfnisse von wenigen Menschen zu befriedigen, müssen Millionen Menschen leiden. Das wollen wir nicht länger akzeptieren.
Umweltverschmutzung, Flächenversiegelung, Raubbau und Massenproduktionen leisten Tag für Tag ihren Beitrag, unsere Erde zu zerstören. Wir haben eine Vision. Die Vision, dass Ökologie kein Luxus sein darf. Dabei bedarf es manchmal nur kleiner Veränderungen, um Großes zu bewirken.
Wir wollen zum Beispiel effektiver mit den Rohstoffen unserer Erde umgehen, wollen Müll – soweit es geht – vermeiden und Abfälle stattdessen einem effektiven Recycling zuführen. Die Zeit ist reif für Produkte ohne Abfall – hier sehen wir große Chancen für die Zukunft. Die Devise „Abfall Vermeiden, Vermindern und Verwerten“ muss endlich praktisch umgesetzt werden.
Kostenlose Beförderung für alle
Die umweltfreundliche Fortbewegung mit Bus, Bahn, Rad oder zu Fuß muss preislich, zeitlich sowie qualitativ wesentlich attraktiver werden. Davon profitieren Mensch und Natur, denn mit weniger Lärm, weniger Flächenversiegelung, weniger Abgasen und einem geringeren Energieverbrauch kommt unser Ökosystem wieder in Schwung. Deshalb setzen wir uns auch für den kostenlosen Personennah- und Fernverkehr ein. Wenn die Autos einfach öfters mal stehen bleiben, erhöht das sofort merkbar unsere Lebensqualität: durch mehr Sicherheit, weniger Umweltbelastungen und insgesamt weniger Kosten für alle. Die individuelle Beförderung eines jeden einzelnen soll nur noch nötig sein, um den ÖPNV zu erreichen. Die Infrastruktur muss dazu soweit ausgebaut werden, dass alternative Antriebselemente (z. B. Elektromotoren) für Autos realisierbar sind.
Erneuerbarer Energien statt Kohle, Kernkraft und Öl
Jeder Mensch in der industrialisierten Gesellschaft benötigt Strom. Deshalb fordern wir die Rückführung des Energiesektors in öffentliche Hand. Dazu gehören eine vermehrt dezentralisierte Energieversorgung und die Nutzung erneuerbarer Energien wie Biomasse, Solarenergie, Geothermie, Windenergie und Wasserkraft, um ausschließlich umweltfreundliche, saubere und sichere Alternativen anbieten zu können. Die Abschaltung aller Atomkraftwerke wie es vorgesehen ist, muss umgesetzt und der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung begonnen werden. Den Emissionshandel als solchen kritisieren wir, da dieser zu einer Kapitalisierung des CO2-Redukzionsziels führt. Wir fordern klare staatliche Vorschriften zur Verminderung von CO2. Die Energiegewinnung durch Öl, sei es für Wärme oder fürs Auto, führt zu Kriegen, unnötigen Emissionen und Naturkatastrophen. Wir müssen von der „Todeskette Öl“ wegkommen und dort wo es geht, auf andere Energiequellen zurückgreifen. Hier wollen wir vermehrt in die Erforschung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz investieren. Alle sächsischen Institutionen (Behörden, Schulen, landeseigene Firmen…) sollten generell Ökostrom beziehen, um dessen Anteil zu erhöhen und als Vorbild zu wirken. Um die Menschen für die Vorteile von alternativen Energien zu gewinnen, muss der Staat über diese aufklären und finanzielle Unterstützung leisten.
Neue Landwirtschaft und Naturschutz
Wir wollen Einfluss auf die Geschäftspolitik im landwirtschaftlichen Bereich gewinnen, um die ökologische Landwirtschaft aktiv zu fördern. Gentechnik lehnen wir nicht grundsätzlich ab, sondern sind an einer Erforschung ihrer Vor- und Nachteile für den Menschen interessiert. Wir wenden uns aber gegen die landwirtschaftliche Nutzung von Gentechnik und den damit verbundenen Patentregelungen von Firmen sowie den durch Menschen gemachten Artenverlust. Staatliche Institutionen (Behörden, Schulen, staatliche Betriebe usw.) müssen bei der Versorgung ihrer Mitarbeiter_innen und Gäste vermehrt auf biologische, regionale und saisonale Lebensmittel zurückgreifen, da sie eine Vorbildfunktion für das bewusste Kaufverhalten von Privatverbraucher_innen haben. Wir sprechen uns gegen die Zersiedelung von Naturräumen aus und unterstützen stattdessen die Ausweitung von geschützten Ökosystemen zum Schutz von bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Dabei sollen Nichtregierungsorganisationen mehr Rechte und Durchsetzungskraft gegen die Zerstörung von Lebensräumen erhalten.
Faire und artgerechte Lebensbedingungen für Tiere
Für den Umgang mit Tieren fordern wir faire und artgerechte Lebensbedingungen, mehr Rechte für Tierschutzvereine und eine allgemein zukunftsbezogenere Vorgehensweise. Wir wenden uns gänzlich gegen jede Form von Tierquälerei. Dazu zählen für uns unter anderen die Abschaffung der Käfighaltung und medizinisch nicht notwendiger Tierversuche sowie das Töten von Tieren für Modeartikel. Abschussgebiete für Wölfe lehnen wir ab.
Wir fordern:
- verstärkte Maßnahmen zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen
- die schrittweise Einführung eines kostenlosen und schnellen ÖPNV
- den Aufbau einer ökologisch nachhaltigen Infrastruktur
- eine Rückführung des Energiesektors in öffentliche Hand
- den Aufbau einer dezentralen Energieversorgung und die Nutzung von erneuerbaren Energien
- den Ausstieg aus der Braunkohle und der Atomkraft
- die verstärkte Nutzung von Alternativen und die Abkehr vom Öl
- eine verstärkte staatliche Unterstützung von erneuerbaren Energien
- staatliche Förderung von ökologischer Landwirtschaft
- keine Gentechnik in der Landwirtschaft und bei Lebensmitteln
- eine Bevorzugung von biologischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln
- mehr und effektivere Naturschutzgebiete
- die Abschaffung medizinisch nicht notwendiger Tierversuche
- die Einstellung von Massentierhaltung








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