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Mitglieder des Beauftragtenrats

Tom Rumberger

Hier eine kleine Selbstreflektion. Ich bin Tom Rumberger, ein eigentlich ganz gewöhnlicher 19 Jähriger Abiturient aus der Provinz Sachsens. Doch irgendwann in meinem Leben, gab es einen Punkt, an dem die alltäglichen Bilder mir fragwürdig erschienen und ich begann politisches Interesse aufzubauen. Dabei erkannte ich, dass jeder Angriff auf Menschenrechte auch ein Angriff auf mich ist. Genau ab diesen Moment begann meine politische Intervention und der Beginn einer Reise mit Menschen die genau dasselbe denken.

Wer mich als „der Tom“, Streetart-artist, aktiver Rettungsschwimmer (DLRG Sachsen), Musiker, Organisator, extrem Snowboarder, Partygänger oder eben der Linksjugend Tom kennt, weiß, dass ich unheimlich gern organisiere und überall irgendwie aktiv bin. Seit mehr als 4 Jahren betreibe ich nun aktiv (Jugend-)Politik und dabei spielen die Strukturen der Linksjugend seit mehr als 2 Jahren eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben. Gerade die politischen Entscheidungen auf der Landesjugendebene interessieren mich besonders. Viele sehen meine vielen Aktivitäten eher kritisch, ich denke jedoch, dass genau meine Vielseitigkeit und Entschlossenheit etwas zu bewegen, die Linksjugend Sachsen mit neuen Intuitionen bereichern können. Sehr stark interessieren mich Öffentlichkeitsarbeit, Bildungs- und Gleichstellungspolitik. Im Schuljahr 2010 bis 2011 war ich Schülersprecher des BZS-Meißen mit über 1200 Schüler_innen und 63 Lehrer_innen.

Des weiteren wirke ich als Sprecher und Öffentlichkeitsbeauftragter der Linksjugend Kreisverband Meißen und agiere im sächsischen Wasserrettungsdienst über die DeutscheLebensRettungsGesellschaft.eV Niederes Elbtal (DLRG).

Ich möchte durch meine Offenheit versuchen, Menschen den Mut zu geben aktiv ein Teil einer Bewegung zu sein, keine Angst zu haben für seine oder die Freiheit anderer öffentlich zu kämpfen, gegen alle menschenfeindlichen Ideologien und Gemeinschaften vorzugehen und zu zeigen, dass Politik nicht irgendwelche belanglosen Phrasen und Floskeln sind, sondern viel mehr Ausdruck von Bedürfnissen und Utopien jedes einzelnen Lebewesens.

„Das eigentlich Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit.“ Franz Kafka

Marie-L. Wendland

Déjame vivir. Libre. Libre como el aire. - Lass mich leben. Frei. Frei wie der Wind.

Ich merke wie dieser Liedausschnitt auf mich und meine Vergangenheit, vor allem auf meine politische Einstellung zu trifft. Ich bin Marie, 17 Jahre alt, komme aus Leipzig und kämpfe mich mit mehr oder weniger großen Freiheiten durch mein Wirtschaftsabitur. Den Anspruch frei zu leben verfolge ich schon lange, politische Freiheiten im Leben zu genießen erkämpfe ich (mir) seit 4 bis 5 Jahren. Ich will frei leben, frei von Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, Nationalismus, Sexismus und unzureichenden Bildungsmöglichkeiten. Ich will Menschen freien Willens dazu bewegen sich politisch zu engagieren und sich zu entfalten. Entfalten in einem angstfreien Raum. Der Beauftragten Rat gibt mir dir Möglichkeit meine Ziele, meine Träume in einem größeren Maßstab zu verwirklichen um noch mehr Menschen für diese Lebensweiße zu begeistern. Und das freien Willens.

Rico Knorr

Huhu,

ich bin Rico Knorr und seit 01.01.2011 Jugendkoordinator der LINKEN Sachsen und wohne seit 5 Jahren in Leipzig. Ursprünglich stamme ich aus der Provinz im Landkreis Leipzig, in dem mein politisches Interesse seinen Ursprung hat. Umgezogen bin ich für mein Studium in Angewandter Mathematik, was ich im Sommer 2011 als Bachelor vorübergehend abgeschlossen habe und später mit dem Master weiterführen will. Neben dem flachen Land wurde und werde ich also auch noch von den Vorzügen der Großstadt sozialisiert ;)

Mein Steckenpferd ist die Arbeit in und mit außerparlamentarischen Gruppen, weiterhin mache ich hier und da mal eine Steuererklärung für hoffentlich bald wieder gemeinnützige Vereine, setze mich - auf allen Ebenen und mit allen Mitteln - gegen festgefahrene Verwaltungsstrukturen durch, versuche im Jugendbildungsnetzwerk Sachsen Bildungsarbeit zu qualifizieren, bin bemüht den vielen befreundeten oder mitbegründeten Vereinen mit ein paar Veranstaltungen treu zu bleiben und mit der aktiven Nutzung das Versammlungsrecht am Leben zu erhalten.

In den kommenden Monaten werde ich weiterhin die Bildungsreihe der sächsischen linksjugend betreuen, mich um alle Finanz- und Abrechnungsangelegenheiten  kümmern , eine stärkere Vernetzung außerparlamentarischer Gruppen und Einzelakteuer_innen anstreben sowie versuchen, mir meinen Prinzess_innenschlaf nicht von schwarz-gelben Albträumen verderben zu lassen.

Lisa-Marie Jatzke

Hallo liebe Menschen, mein Name ist Lisa-Marie Jatzke. Ich wurde am 13. Juni 1990 in Bautzen geboren und wuchs in der Nähe von Radibor, einem kleinen sorbischen Dorf auf. Mittlerweile wohne ich in Dresden. Nach meinem Realschulabschluss habe ich eine Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht, sah allerdings keine Chance, mit diesem Beruf große Sprünge zu machen und absolvierte das Fachabitur für Sozialwesen, Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit.

In den letzten Jahren begann ich mich mit diversen politischen Thematiken auseinanderzusetzen und stieß irgendwann auf die Linksjugend [‘solid], deren Inhalte mit meinen Interessen größtenteils konform gingen und gehen. Mich widern Sexismus, Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und dergleichen einfach nur an und mein Ziel ist es, gegen diese gesellschaftlich immer noch stark verankerten Themen vorzugehen – auf einer angemessenen, verständlichen und jugendbezogenen Ebene.

Nebenbei mache ich unter meinem Künstlernamen „LMJ“ auch noch Musik, soll heißen, ich schreibe eigene Texte und vertone sie mithilfe von Gesang und Gitarre.

Ansonsten versuche ich einfach, mir das Leben in diesem Land irgendwie angenehm zu gestalten. 

Marco Böhme

Hi ich bin der Marco, 21 Jahre jung und wohne in Leipzig. Ich bin ausgebildeter Wirtschafsassistent für Umweltschutz und studiere derzeit Stadt- und Raumplanung in Erfurt. Linksjugendmitglied bin ich soweit ich mich erinnern kann, seit dem Frühjahr 2008.

Warum bin ich nur in diesem Jugendverband organisiert und nun auch noch BR-Mitglied? Hm..diese Frage hab ich mir nie gestellt, denn wenn mensch für freies Lieben-, Solidarität-, und Bildung für alle ist und sich außerdem von den Sprüchen/Themen/Inhalten (What ever) wie Digital ist besser, Selbstbestimmt ist YEAH, Rausch ohne Reue und Biokartoffel statt Gentomate sowie den anderen coolen Positionen in seinem Denken und Handeln bestätig sieht, landet automatisch bei der Linksjugend Sachsen.

Das wir uns ein viel tolleres Leben ohne Nazis wünschen ist allen klar, doch das dazu auch die Bekämpfung des alltäglichen deutschen Wahnsinns im TV, auf der Straße und in der Schule zählt, müssen wir noch verstärkt in diese Gesellschaft hinein schreien. Nationalismus, Sexismus, der Angst vor Neuem und autoritäres Verhalten sind keine Randprobleme, sondern Konsens in der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Dies will ich, dies wollen wir als Linksjugend grundlegend ändern!

Als Sprecher der ökologischen Plattform der Partei DIE LINKE wirke ich für eine ökologischere Ausrichtung der Bundespartei aktiv mit.

Zudem bin ich im Vorstand des Leipziger Umweltvereins "Ökolöwe Umweltbund e. V." tätig, der vor allem die Leipziger Stadtpolitik ökologisch aufmischt. Unser Klagerecht als anerkannter Umweltverein nutzen wir regelmäßig und bieten verschiedene ökologische Bildungsangebote an. So und noch ganz anders bringen wir mit anderen Initiativen die herrschenden Verhältnisse zum tanzen.

Sandra Weiße

Hallo ihr Lieben :)

mein Name ist Sandra Weiße, ich wurde am 25.11.1992 geboren und wohne seit dem Sommer 2011 in Leipzig. Derzeit mache ich ein FSJ am Universitätsklinikum. 

Geboren wurde ich in Dolinskaja in der Ukraine und habe danach in Plauen im Vogtland gewohnt. Daher musste ich leider früh lernen, vor allem mit dieser ganzen Nazikacke umzugehen – aber vielleicht war das auch gut so. Als ich ungefähr 13 war, hab ich angefangen, mich aktiv mit Politik zu beschäftigen. Anfangs hab ich das in autonomen Strukturen getan. In der Linksjugend engagiere ich mich, seit ich 16 bin – seit 2 Jahren nun auch als eingetragenes Mitglied. Warum? Weil ich Dinge aktiv mit bewegen möchte; weil Politik eine Sache ist, die mir sehr ans Herz geht. Ich will nicht daneben stehen und zusehen müssen, wie viel Leid und Elend andere erfahren müssen, weil sie ein Leben außerhalb von gesellschaftlichen Zwängen und Normen führen (möchten). Denn genau das möchte ich auch – frei sein, unbeschwert leben. Bis dahin ist es noch immer ein weiter Weg. Von daher.. lange Rede, kurzer Sinn: kommt vorbei, bringt euch ein und arbeitet mit uns daran, die Welt ein bisschen schöner zu machen.

Francie Hoffmann

Ich bin Francie, 1990 geboren und wohne in Chemnitz. Ich fange eine nächstes Jahr eine Ausbildung zum Rettungsassistent an. Derzeit jobbe ich in einer Kneipe - warum ich oft mit Augenringen zu sehen bin :)

"Nach Jahrtausenden allgegenwärtiger Manipulation und gezielter Unterdrückung des Individuums sind die einst freien Menschen zu großen Teilen gezähmt und domestiziert... um nicht zu sagen: regelrecht zivilisationsverblödet. Sie haben gelernt, auf Kommando still zu sitzen, in Reih und Glied zu marschieren, und sich widerstandslos den von ihren Vorfahren geschaffenen Gesellschaftsstrukturen unterzuordnen. Und obwohl um sie herum die Angst vor dem Terror regiert, Millionen von Menschen in Armut leben, unzählige Jugendliche an der Perspektivlosigkeit ihres Daseins zu Grunde gehen, und auch sonst jede Menge soziale Unzufriedenheit existiert, glauben viele von ihnen noch immer, in der besten aller möglichen Welten zu leben, zu der es keinerlei sinnvolle Alternativen gibt."

Ich denke es gibt sinnvolle Alternativen, für eine Welt ohne Homophobie, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Nationalismus, ... . Aus diesem Grund bin ich seit 2009 Mitglied der Linksjugend ['solid] und nun im Beauftragtenrat.

Lasst uns zusammen die Welt verbessern - Freiheit für jeden!

Alex Tilch

Hey Leute,
mein Name ist Alex, bin 19 Jahre alt und ein genervter Schüler auf dem Weg zum Abi.
Im Jahre 2009 habe ich mich dazu entschlossen, mich in der LINKEN und vor allem in der Linksjugend['solid] zu engagieren, beim Eintritt war ich zwar betrunken, nichtsdestotrotz war es eine gute und ich glaube auch überlegte Entscheidung.

Immer wenn ich mir den Großteil der Mainstream-Gesellschaft betrachte, könnte ich mich übergeben: festgefahrene, menschenverachtende Einstellungen wie Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus Sexismus, Homophobie,....  in viel zu vielen Köpfen und tagtägliche Ausgrenzungen in der Schule, Medien die teilweise subjektiven Stuss berichten und gesellschaftliche Feindbilder verstärken, eine Politik, die Vermögen von unten nach oben verteilt und ohne nachzudenken gegen die Menschen und die Umwelt handelt, ein Bildungsystem, indem Menschen durch stupides Auswendiglernen und einen krassen Leistungsdruck zur Konkurenz gezwungen und somit nach der kapitalistischen Verwertungslogik selektiert werden und schließlich auch Nationen, die ebenfalls gegenseitig in Konkurrenz stehen und die Grundlage verschiedener Rassismen bilden, indem Menschen nach Nationen kategorisiert werden.
Und natürlich gibt es da auch noch die Menschen, die ich besonders verabscheue: die Nazis, Nasen, Faschos und wie mensch sie auch noch nennt.

Daraus lässt sich, glaube ich, gut herleiten, warum ich mich in diesem verband engagiere: ich möchte mich als winziger Bestandteil in einer Bewegung für eine Welt einsetzen, in der Nationen abgeschafft, die kapitalistische Produktionsweise überwunden ist.
Und kurzfristg geht es mir vor allem darum, Nazis und ihre Ideologie überall zu bekämpfen, in die Gesellschaft hineinzuwirken und ein tolerantes, offenes, freies und selbstbesitimmtes Leben einzufordern.

Hey, Ho - Let's Go!

Nele Werner

hu hu,

ich bin Nele und 17 Jahre alt. Ich wohne in Leipzig, wo ich derzeit die 11. Klasse eines Beruflichen Gymnasiums besuche.

Politisch engagiert bin ich nun seit fast zwei Jahren. Wieso? Das ist für mich eine gar nicht mal so einfache Frage. Ich denke der Grund ist, dass ich etwas zum gesellschaftlichen Klima beitragen will. Letztlich sollte das selbstverständlich sein. Zugegeben diese Aussage führt nicht automatisch zur linksjugend, aber ich denke sie ist eine gute Plattform um sich für das zu engagieren, was ich will. Und was will ich? Naja ne ganze Menge! Zum Beispiel: Vorurteile bekämpfen, egal ob Sexismus, Ageism oder Rasismus, Mehr Mitbestimmungsrechte, Gleichberechtigung, ein vorurteilsfreies Leben, ein Recht auf freie Entfaltung und Faulheit, Luxus für alle...und vieles mehr.

Heiko Weigel

Vorstellungstext folgt