Ein Gespenst geht um im Landtag – das Gespenst der Linksjugend

Es ist ein gewittriger Tag, als sich zwei derer, die sich als Teil des „Gespenstes“ verstehen, in den sächsischen Landtag zu Dresden einreiten. Dabei war der Grund für das Erscheinen gar nicht so gruselig. Es ging um einen Dialog mit der Europäischen Bewegung Sachsen (EBS), die alle Jugendorganisationen der pro-europäischen Parteien zum Gespräch eingeladen hatte.

Nun also waren wir an der Reihe und loteten gemeinsame sowie differente Positionen aus. Dabei war die Gesprächsatmosphäre stets angenehm und man* begegnete uns mit Respekt und Interesse. Nach einer kurzen Vorstellung des parteiübergreifenden Vereins, welcher auch Gewerkschaften, Verbände und Initiativen aus allen möglichen gesellschaftlichen Bereichen zu seinen Partner*innen zählt, waren wir an der Reihe. So konnten wir unsere grundlegenden Vorstellungen über eine demokratische, pluralistische und offene Republik Europa darlegen und einige unserer Kernforderungen zu einer sozialeren und jugendfreundlicheren Union herausstellen. Dabei fragten die anwesenden Präsidiumsmitglieder stets nach und brachten eigene Punkte ein.

Am Ende stand eine ganze Reihe von Inhalten, bei denen große Einigkeit bestand, jedoch blieb eine Vielzahl von Themen kontrovers. Etwa Jugendforen oder eine zweite Kammer der Regionen in der EU. Dennoch verständigten sich beide Seiten in Kontakt zu bleiben und wir wollen uns auch an der geplanten Veranstaltung beteiligen, bei der dann alle Jugendorganisationen noch einmal in der Breite vor Publikum diskutieren sollen.

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