Datenschutz geht alle an!

Datenschutz geht alle an!

„Datenschutz geht alle an“ ist leicht gesagt, doch die Umsetzung ist ein Prozess, der es manchmal erfordert, Gewohnheiten zu ändern.

Viele Menschen geben sich damit zufrieden, wenn ein technisches Gerät oder eine digitale Anwendung „funktioniert“, wenn also im aktuellen Moment das passiert, was sie erwarten.

In der nicht-digitalen Welt haben wir begriffen, dass es auch wichtig ist, unter welchen Bedingungen und mit welchen Folgen und Risiken das Ziel erreicht wird. Dieses Bewusstsein müssen wir auch in digitalen Welten erlernen.

Beispielsweise würde niemand versuchen, eine Supermarkt mit dem Auto auf direktem Weg – durch Nachbarsgärten oder quer über den Fußballplatz – zu erreichen. Den Mehraufwand, sich an Verkehrsregeln zu halten und Straßen zu benutzen, nehmen wir vernünftigerweise in Kauf, um Lackschäden und Gerichtsverfahren zu vermeiden.

Beim Austausch privater digitaler Daten treffen wir oft keine Maßnahmen, um zu vermeiden, dass sie in falsche Hände geraten und beispielsweise öffentlich im Internet auftauchen. Manchmal ist uns der Aufwand zu hoch, oder wir sind uns der Risiken unseres Handelns nicht bewusst und treffen deshalb unvernünftige Entscheidungen.

Das Projekt „Datenschutz geht alle an“ soll für einige Probleme einer immer digitaler werdenden Gesellschaft sensibilisieren und Möglichkeiten des vernünftigeren Umgangs damit zeigen.