Gleichberechtigung Jetzt!

Heute vor genau 101 Jahren wurde die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland verkündet.
Und obwohl man meinen müsste, dass 100 Jahre ausreichen sollten, um eine tatsächliche Gleichberechtigung zu schaffen, sind auch heute noch Politik und die Entscheidungsgremien gesellschaftlichen Engagements vor allem von Männern dominiert. Der Grund hierfür ist nicht etwa, dass Frauen* das Interesse an Politik und Entscheidungen fehlt. Oft sind diese Strukturen nur veraltet und durch männlich dominantes Verhalten überwogen. Und häufig haben auch Männer die Angewohnheit, Frauen* Dinge zu erklären, ausgehend davon, dass sie diese nicht wissen, einzig und allein, weil sie Frauen* sind. Das wird auch „Mansplaining“ genannt. Nicht gerade einladend, wenn man* sowieso keinen Bock auf bestehende patriarchale Verhältnisse hat. Dabei geht es uns nicht um eine angebliche übermäßige Bevorzugung von Frauen*, (in Kompetenzfeldern, wo doch so viele Männer dafür zu haben sind.) sondern um Gleichberechtigung.

Deshalb fordern wir u.a.:
§ Die Überwindung der Gender-Paygap
§ Sexismus immer und überall zu bekämpfen
§ Quoten als Standard in politischen Gremien, Führungspositionen und bei Stellenbesetzungen
§ Quoten in allen politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsgremien
§ Die Förderung und Entlastung von Frauen* bei Akademischer Laufbahn
§ Striktes Vorgehen gegen männlich dominantes Redeverhalten und Mansplaining
§ Faire Verteilung von Sorgearbeit
§ Die Abschaffung sexistischer Werbung
§ Kontrollgremien mit wirklicher Handlungskraft
§ Schwangerschaftsabbruch kostenlos
§ Emanzipatorische Medien für Kinder
§ Feministische Inhalte in den Lehrplan
§ Awareness in Bildungseinrichtungen/ Sexismusmeldestellen
§ Ein breiteres Angebot an Anlaufstellen für Menschen, die sexualisierte Übergriffe erleben mussten oder sich bedroht fühlen

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