LAK REDWOOD

Landesarbeitskreis
REDWOOD - Ökologisch-antikapitalistische Plattform

In der linksjugend Sachsen können LAKs, also Landesarbeitskreise gegründet werden, welche sich vorrangig mit einem konkreten Thema auseinandersetzen. Zur Zeit haben wir mit REDWOOD einen aktiven Landesarbeitskreis.

Am 1. August 2019 hat sich in Leipzig REDWOOD gegründet. Es handelt sich da-bei um den ökologischen Landesarbeits-kreis der linksjugend [‘solid] Sachsen.
REDWOOD arbeitet eigenständig und hat sich zum Ziel gesetzt, umweltpolitische Konzepte zu entwickeln, die ein zukunftsfähiges Zusammenleben von Gesellschaft und Natur aufzeigen. Außerdem sollen auch konkrete umweltpolitische Programme für den Freistaat Sachsen und dessen Kommunen erarbeitet werden. Daneben möchte REDWOOD auch das ökologische Profil der linksjugend [‘solid] Sachsen schärfen. Somit versteht sich REDWOOD als basis-demokratische, hierarchiefreie, antikapitalistische und sozialistische Bildungs- und Aktionsplattform für junge Menschen.
Darüber hinaus zeigt sich REDWOOD soli-darisch mit umweltpolitischen Nichtregierungsorganisationen wie Ende Gelände, Alle Dörfer bleiben, Extinction Rebellion oder Fridays For Future und sucht die Kooperation in der außerparlamentarischen Arbeit.
Namensgebend für den Arbeitskreis ist der sogenannte Küstenmammutbaum (engl. „Redwood“). Charakteristisch für diese Bäume ist ihr rotes Kernholz. Zu dieser Baumart gehören die größten lebenden Bäume der Erde. Dennoch wird sie von der Roten Liste als stark gefährdet eigestuft. Der Redwood National Park an der kalifornischen Küste schützt die mitunter letzten Bestände des Redwoods, welcher einst weltweit verbreitet war. Damit steht der Küstenmammutbaum sinnbildlich für eine linke Umweltpolitik und die Notwendigkeit zukunftsfähiger und sozialverträglicher Konzepte, um der ökologischen Krise entgegenzuwirken.
Wie der Mensch leidet auch die Umwelt unter der kapitalistischen Verwertung. Die Forderung nach einem schönen Leben für alle kann nur Realität werden, wenn wir die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Verhältnissen und Zustand der Umwelt aufdecken: Konzerninteressen verhindern, dass Umweltzerstörung und Klimakrise gestoppt werden. Die Konzerne sichern ihre Profite, indem sie wirtschaftliches Wachstum auf Kosten von Natur und Umwelt organisieren und die Frage nach dem gesellschaftlichen Nutzen oder ökologischen Schaden außer Acht lassen. Der neoliberale Kapitalismus nutzt ungebrochen fossile Brennstoffe, während die Bundesregierung den Kohleausstieg bremst und zugleich das Wachstum der erneuerbaren Energien verhindert. Ihre Energiepolitik orientiert sich maßgeblich an den Profitinteressen der Energiekonzerne und der Autoindustrie. Wir müssen uns entscheiden, was wir retten wollen: Kapitalismus oder Klima.
Wir wollen eine sozialökologische Wende, von der alle Menschen durch bezahlbare erneuerbare Energie, umweltverträgliche und erschwingliche Mobilität, gesunde und insbesondere ausreichend Nahrungsmittel, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft und generell mehr Lebensqualität profitieren.

Mail: redwood@linksjugend-sachsen.de
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