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	<title>LJP 09-2025 &#8211; LJ Sachsen</title>
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	<title>LJP 09-2025 &#8211; LJ Sachsen</title>
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		<title>Zu den Geschehnissen der niedersächsischen LMV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 12:42:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir sind zutiefst schockiert von den aktuellen Geschehnisse auf der Landesmitgliederversammlung des Landesverbands Niedersachsen. Dass Genoss:innen vor versammelter Menge als „ekelhafte Menschenfeinde“ bezeichnet und eingeschüchtert werden ist nicht nur zutiefst unsolidarisch. Es ist ein aggressiver Akt, welchen wir auf schärfste verurteilen und niemals als Praxis in diesem Verband akzeptieren oder tolerieren werden. Den Betroffenen Genoss:innen gilt unsere [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fzu-den-geschehnissen-der-niedersaechsischen-lmv%2F&amp;action_name=Zu%20den%20Geschehnissen%20der%20nieders%C3%A4chsischen%20LMV&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir sind zutiefst schockiert von den aktuellen Geschehnisse auf der<br> Landesmitgliederversammlung des Landesverbands Niedersachsen. Dass Genoss:innen vor versammelter Menge als „ekelhafte Menschenfeinde“ bezeichnet und eingeschüchtert werden ist nicht nur zutiefst unsolidarisch. Es ist ein aggressiver Akt, welchen wir<br> auf schärfste verurteilen und niemals als Praxis in diesem Verband akzeptieren oder tolerieren werden. Den Betroffenen Genoss:innen gilt unsere Solidarität.</p>



<p> Der Antrag „Unvereinbarkeit mit zionistischen Organisationen“ ist ein Angriff auf den wertvollen Pluralismus des Verbandes. Der Versuch die Mitgliedsrechte antisemitismuskritischer Genoss:innen zu beschränken ist einverheerender (verbands-)politischer Skandal.</p>



<p> Wir schätzen den Beschluss als im Widerspruch mit der Satzung des Verbandes stehend ein. Deshalb wird der Beauftragtenrat zeitnah in die Kommunikation mit niedersächsischen Genoss:innen treten, welche von den unsolidarischen Geschehnissen der LMV und Dynamiken im Landesverband betroffen sind. In gemeinsamer<br> Beratung, möglicherweise auch mit Landessprecher:innenräten weiterer Landesverbände, soll über eine mögliche Anfechtung des Beschlusses gesprochen werden.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fzu-den-geschehnissen-der-niedersaechsischen-lmv%2F&amp;action_name=Zu%20den%20Geschehnissen%20der%20nieders%C3%A4chsischen%20LMV&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Emanzipatorische Kultur verteidigen und rechte Kulturkämpfer ausknocken!</title>
		<link>https://www.linksjugend-sachsen.de/beschlusz/2279/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 12:40:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kultur ist das Mittel mit dem Individuen lernen sich in der Gesellschaft zu positionieren und die Triebfeder für gesellschaftliche Veränderung. Anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2025 in Chemnitz wollen wir deshalb mal einen Blick darauf werfen, wie es denn um diese Triebfeder in Sachsen steht. Kurz gesagt: Ziemlich beschissen. Ein ganzes halbes Jahr mussten auch Kulturschaffende in [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2F2279%2F&amp;action_name=Emanzipatorische%20Kultur%20verteidigen%20und%20rechte%20Kulturk%C3%A4mpfer%20ausknocken%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br>Kultur ist das Mittel mit dem Individuen lernen sich in der Gesellschaft zu  positionieren und die Triebfeder für gesellschaftliche Veränderung. Anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2025 in Chemnitz wollen wir deshalb mal einen Blick darauf werfen, wie es denn um diese Triebfeder in Sachsen steht. Kurz gesagt: Ziemlich beschissen. Ein ganzes halbes Jahr mussten auch Kulturschaffende in Sachsen um ihre Existenzen bangen, weil die schwarz-rote Minderheitsregierung es nicht hinbekommen hat einen sinnvollen Haushalt zu beschließen. Seit der Corona-Pandemie müssen immer mehr Clubs in Sachsen schließen. Viele freie Künstler*innen gehen aus dem Kulturhauptstadtjahr mit Burnout, Frustration und ohne stabile Zukunftsaussichten. Und die alternative Jugendclubkultur sowie andere Soziale Begegnungsorte sind akut von rechts(-radikalen) Verleumdungskampagnen und Kürzungsfantasien betroffen. Ein<br> ganz aktuelles Beispiel ist das NDK Wurzen, dem durch AfD und CDU Beschluss der Zugang zu Fördermitteln versagt wurde. Gleichzeitig nimmt die Glatzenrate an sächsischen Schulen immer mehr zu, weil Faschos ihre eigene Gegenkultur auf den sozialen Medien schaffen und diese in den Köpfen der jungen Menschen platzieren. Auch<br> im Real-Life wird diese Gegenkultur ganz fröhlich zelebriert. Faschos feiern ihre Konzerte, cornern an immer mehr Ecken und dominieren damit vermehrt den öffentlichen Raum. </p>



<p> Wir sagen ganz klar: Wir sind der Gegenpol zu diesem kulturellen Backlash! Wir müssen den Raum für eine emanzipatorische Kultur ausweiten. Und das geht nur, wenn wir den Wert von kultureller Arbeit vermitteln und fördern und vor Ort für progressive kulturelle Räume streiten. Jeder Zentimeter öffentlicher Raum, den wir uns nehmen,<br> ist einer, den Faschos nicht belegen können!</p>



<p>&nbsp;Deshalb fordern wir:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> Keine Kürzungen im Kulturetat in Sachsen</li>



<li> Nicht weniger, sondern mehr AJZs und soziokulturelle Zentren braucht das Land</li>



<li> Freiflächen müssen für nicht kommerzielle Kulturveranstaltungen zur Verfügung<br> gestellt und Besetzung von Leerstand entkriminalisiert werden</li>



<li> Alternativen Kulturetat müssen in den Gemeinden für junge und freie Theater,<br> Clubs, Kinos usw. mit unbürokratischem Antragsprozedere geschaffen werden</li>
</ul>



<p> Um diese Forderungen in der Öffentlichkeit zu platzieren, wird der Beauftragtenrat beauftragt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> in Kooperation mit lokale Künstler*innen Freetecks, Tanzdemos und politische<br> Kunstprojekte zu organisieren oder zu unterstützen</li>



<li> eine AJZ Tour 2.0. durchzuführen</li>



<li> in Zusammenarbeit mit den Basisgruppen ein Aktionskonzept Cornern zu entwickeln</li>
</ul>
<img decoding="async" src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2F2279%2F&amp;action_name=Emanzipatorische%20Kultur%20verteidigen%20und%20rechte%20Kulturk%C3%A4mpfer%20ausknocken%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solidarität statt Hass &#8211; Gegen jeden Antisemitismus!</title>
		<link>https://www.linksjugend-sachsen.de/beschlusz/solidaritaet-statt-hass-gegen-jeden-antisemitismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 12:38:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1. Grundlage  Die linksjugend [&#8217;solid] Sachsen stellt sich gegen jedweden Antisemitismus, besonders in seiner als eliminatorischen Antizionismus getarnten Form. Wir stehen für das Selbstbestimmungsrecht aller Menschen im Nahen Osten, ob Israelis oder Palästinenser*innen. Der Schutz und die Sicherheit aller in der Region lebenden Menschen hat für uns die oberste Priorität. Wir stehen für jede demokratisch legitimierte Lösung, [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fsolidaritaet-statt-hass-gegen-jeden-antisemitismus%2F&amp;action_name=Solidarit%C3%A4t%20statt%20Hass%20%26%238211%3B%20Gegen%20jeden%20Antisemitismus%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>1. Grundlage</strong></p>



<p> Die linksjugend [&#8217;solid] Sachsen stellt sich gegen jedweden Antisemitismus, besonders in seiner als eliminatorischen Antizionismus getarnten Form. Wir stehen für das Selbstbestimmungsrecht aller Menschen im Nahen Osten, ob Israelis oder Palästinenser*innen. Der Schutz und die Sicherheit aller in der Region lebenden<br> Menschen hat für uns die oberste Priorität. Wir stehen für jede demokratisch legitimierte Lösung, welche diesen Schutz ernst nimmt, ob dies durch eine Zwei-Staaten-Lösung, einen Bi-nationalen Staat beider Gruppen oder anderweitig passiert überlassen wir den Menschen. Dabei ist für uns klar: Der Schutz jüdischen Lebens darf<br> sich nicht allein auf Israel beschränken, sondern muss weltweit gewährleistet werden.</p>



<p>&nbsp;<strong>2. Ausschluss von Zusammenarbeit</strong></p>



<p> Die Hamas ist keine Befreiungsbewegung, sondern eine offen antisemitische Terrororganisation. Ihr Ziel ist nicht Frieden, Selbstbestimmung oder Freiheit zu erkämpfen, sondern die Errichtung eines Gottesstaates. In einem solchen System wären Frauen, religiöse Minderheiten, queere Menschen sowie politische Gegner:innen<br> massiver Verfolgung ausgesetzt. Daher muss jede Zusammenarbeit mit Vereinen, Organisationen oder autoritären Gruppierungen, die die Hamas verherrlichen, unterstützen oder in anderer Form einen eliminatorischen Antizionismus befürworten, konsequent abgelehnt werden. Das betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich,<br> Gruppen und Bündnisse wie Handala, Das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee, Young Struggle, BDS, Zora, Roter Aufbruch, Kommunistische Organisation, Förderation klassenkämpferischer Organisationen sowie andere Organisationen mit vergleichbaren Inhalten oder Arbeitsweisen, diese sind von einer Zusammenarbeit ausgeschlossen.</p>



<p>&nbsp;<strong>3. Schutzraum für jüdisches Leben</strong></p>



<p> Die linksjugend [&#8217;solid] Sachsen steht uneingeschränkt an der Seite jüdischen Lebens. Wir verstehen uns als verlässliche Partnerin von Jüdinnen und Juden im Kampf gegen jeden Antisemitismus – ob von rechts, von islamistischen Kräften oder aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Der Schutz jüdischen Lebens in all seiner Vielfalt ist für uns eine zentrale Aufgabe.</p>



<p>&nbsp;<strong>4. Selbstverständnis und Zusammenarbeit</strong></p>



<p> Wir stehen solidarisch an der Seite aller Jüdinnen und Juden weltweit, die aufgrund ihres Jüdischseins um ihr Leben und ihre Existenz fürchten müssen. Unsere Aufgabe ist es, wieder Schutzräume zu schaffen und sie dauerhaft zu sichern. Dafür braucht es auch eine kritische Auseinandersetzung mit unserem eigenen Verhalten. Wir müssen unsere Beschlüsse konsequent umsetzen und bei Missachtung klare Konsequenzen ziehen. Wir werden die Zusammenarbeit mit jüdischen Organisationen, Gemeinden und Verbänden der Selbstorganisation gezielt ausbauen und vertiefen – auch mit jenen, die in Israel aktiv sind und sich mutig gegen die rechte Regierung Netanjahus stellen. Unser Ziel ist es, ihre Perspektiven und Kämpfe zu stärken und gemeinsam solidarische Antworten auf Antisemitismus, Diskriminierung und Bedrohungen zu entwickeln, um an der Seite<br> all jener Jüdinnen und Juden zu stehen, die für Demokratie, Gleichheit und ein sicheres Leben kämpfen. Gleichzeitig unterstützen wir ausdrücklich die Zusammenarbeit mit palästinensischen Organisationen und Einzelpersonen, die für ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Palästinensern einstehen und die Hamas konsequent ablehnen. </p>



<p> Für uns muss unmissverständlich sein: Der Kampf gegen Faschismus ist immer auch ein Kampf gegen Antisemitismus.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gegen innerparteilichen und innerverbandlichen Antisemitismus</title>
		<link>https://www.linksjugend-sachsen.de/beschlusz/gegen-innerparteilichen-und-innerverbandlichen-antisemitismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 12:34:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Linksjugend Sachsen distanziert sich von antisemitischen Strukturen innerhalb der Linksjugend solid und der Linkspartei. Wir sprechen unsere volle Solidarität gegenüber Jüd:innen aus, die in unseren Strukturen Erfahrungen mit Antisemitismus machen und setzen uns dafür ein, dass die Veranstaltungen und Strukturen des Jugendverbandes und unserer Mutterpartei zum Schutzraum für Jüd:innen werden. Wir machen es uns [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fgegen-innerparteilichen-und-innerverbandlichen-antisemitismus%2F&amp;action_name=Gegen%20innerparteilichen%20und%20innerverbandlichen%20Antisemitismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br>Die Linksjugend Sachsen distanziert sich von antisemitischen Strukturen innerhalb der Linksjugend solid und der Linkspartei. Wir sprechen unsere volle Solidarität gegenüber Jüd:innen aus, die in unseren Strukturen Erfahrungen mit Antisemitismus machen und setzen uns dafür ein, dass die Veranstaltungen und Strukturen des Jugendverbandes und unserer Mutterpartei zum Schutzraum für Jüd:innen werden. Wir machen es uns daher zur Aufgabe Fälle von Antisemitismus im Verband und der Partei klar zu benennen, zu kritisieren und Aufklärungsarbeit zu leisten, damit sich auch<br> Jüd:innen sicher fühlen in unseren Strukturen politisch aktiv zu werden. Wir stehen hinter den Betroffenen und sprechen ihnen ihre Betroffenheit nicht ab, denn Antisemitismus liegt vor, wenn Jüd:innen Hass gegenüber Jüd:innen als diesen wahrnehmen. Wir differenzieren zwischen den Handlungen des Staates Israels und jüdischem Leben. Wir verurteilen das kollektive Verantwortlichmachen von Jüd:innen<br> für die kriegstreiberischen Taten der israelischen Regierung und Vergleiche der israelischen Politik mit der Shoah, sowie die Duldung oder gar Glorifizierung antisemitischer Morde und Massaker aufs Schärfste.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fgegen-innerparteilichen-und-innerverbandlichen-antisemitismus%2F&amp;action_name=Gegen%20innerparteilichen%20und%20innerverbandlichen%20Antisemitismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unvereinbarkeitsbeschluss mit BSW und seinen Jugendstrukturen</title>
		<link>https://www.linksjugend-sachsen.de/beschlusz/unvereinbarkeitsbeschluss-mit-bsw-und-seinen-jugendstrukturen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 12:32:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Linksjugend Sachsen beschließt eine Unvereinbarkeit mit dem BSW, der BSW-Jugend und seinen sonstigen Vorfeldorganisationen. Dazu setzten wir uns dafür ein, dass die BSW-Jugend nicht in den Ring Politischer Jugend Sachsen kommt.<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Funvereinbarkeitsbeschluss-mit-bsw-und-seinen-jugendstrukturen%2F&amp;action_name=Unvereinbarkeitsbeschluss%20mit%20BSW%20und%20seinen%20Jugendstrukturen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Linksjugend Sachsen beschließt eine Unvereinbarkeit mit dem BSW, der BSW-Jugend und seinen sonstigen Vorfeldorganisationen. Dazu setzten wir uns dafür ein, dass die BSW-Jugend nicht in den Ring Politischer Jugend Sachsen kommt.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Funvereinbarkeitsbeschluss-mit-bsw-und-seinen-jugendstrukturen%2F&amp;action_name=Unvereinbarkeitsbeschluss%20mit%20BSW%20und%20seinen%20Jugendstrukturen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wider dem autoritären Sozialismus – damals, heute und in Zukunft!</title>
		<link>https://www.linksjugend-sachsen.de/beschlusz/wider-dem-autoritaeren-sozialismus-damals-heute-und-in-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 12:31:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die linksjugend[‘solid] Sachsen und ihre Basisgruppen verpflichten sich dazu, auf die Verwendung von Rhetorik und Ikonografie zu verzichten, welche ebenso von autoritär-sozialistischen Regimen – wie der Sowjetunion oder der DDR – verwendet wurden. Es muss genaustens reflektiert und ergründet werden, ob es sich um traditionelle Symbolik der Arbeiter:innenbwegung handelt oder um solche, welche nur der [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fwider-dem-autoritaeren-sozialismus-damals-heute-und-in-zukunft%2F&amp;action_name=Wider%20dem%20autorit%C3%A4ren%20Sozialismus%20%E2%80%93%20damals%2C%20heute%20und%20in%20Zukunft%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die linksjugend[‘solid] Sachsen und ihre Basisgruppen verpflichten sich dazu, auf die Verwendung von Rhetorik und Ikonografie zu verzichten, welche ebenso von autoritär-sozialistischen Regimen – wie der Sowjetunion oder der DDR – verwendet wurden. Es muss genaustens reflektiert und ergründet werden, ob es sich um traditionelle Symbolik der Arbeiter:innenbwegung handelt oder um solche, welche nur der Legitimation eines autoritär-sozialistischen Regimes bzw. Staates dienten und so zur systematischen Unterdrückung von Oppositionellen und anderen angeblichen &#8222;Feinden&#8220; genutzt wurden. Dabei ist neben der Symbolik selber auch der Kontext zu betrachten.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fwider-dem-autoritaeren-sozialismus-damals-heute-und-in-zukunft%2F&amp;action_name=Wider%20dem%20autorit%C3%A4ren%20Sozialismus%20%E2%80%93%20damals%2C%20heute%20und%20in%20Zukunft%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stoppt das humanitäre Leid in Gaza!</title>
		<link>https://www.linksjugend-sachsen.de/beschlusz/stoppt-das-humanitaere-leid-in-gaza/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 19:04:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die linksjugend[‘solid] Sachsen steht solidarisch an der Seite all derer, die für eine sofortige Beendigung des Krieges im Nahen Osten und für ein Ende des Leides der Menschen in der Region einstehen. Wir sehen tagtäglich das Leid der Menschen in Gaza. Die humanitäre Lage ist kritisch und weiterhin dauern die Angriffe der israelischen Armee auf [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fstoppt-das-humanitaere-leid-in-gaza%2F&amp;action_name=Stoppt%20das%20humanit%C3%A4re%20Leid%20in%20Gaza%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die linksjugend[‘solid] Sachsen steht solidarisch an der Seite all derer, die für eine sofortige Beendigung des Krieges im Nahen Osten und für ein Ende des Leides der Menschen in der Region einstehen. Wir sehen tagtäglich das Leid der Menschen in Gaza. Die humanitäre Lage ist kritisch und weiterhin dauern die Angriffe der israelischen Armee auf zivile und humanitäre Einrichtungen an, weiterhin blockiert die israelische Regierung Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen.&nbsp; Eben diesen Menschen in Gaza, die einfach nur ein friedliches Leben führen wollen, was ihnen allerdings durch die Repressionen sowohl von Hamas als auch israelischer Regierung verwehrt wird, muss unsere vollste Solidarität gelten. Umso mehr müssen wir hinter dem Protest der Demonstrierenden in Israel stehen, die sich trotz staatlicher Repression gegen die völkerrechtswidrige Kriegführung in Gaza und die genozidalen Pläne von Teilen ihrer Regierung stellen: Seien es die Familien der verbleibenden Geiseln, die auf eine sofortige Waffenruhe drängen, weil sie wissen, dass nur so ihre Liebsten wieder nachhause kehren können oder die israelischen Kriegsdienstverweigernden, die weder in Gaza töten noch sterben wollen. Ihnen allen sind wir eng verbunden und fordern:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine sofortige Waffenruhe in Gaza und ein Ende der völkerrechtswidrigen Kriegsführung und militärischen Operation seitens Israels.</li>



<li>Konkrete politische und diplomatische Initiativen zur Öffnung sicherer und humanitärer Korridore für Hilfsgüter und Zivilist:innen nach Gaza und aus Gaza hinaus.</li>



<li>Die Beteiligung Sachsens, Deutschlands und Europas an internationalen, zivilgesellschaftlichen und parlamentarischen Bündnissen, die die humanitäre Lage in Gaza verbessern sollen.</li>



<li>Das Einsetzen der Landesregierung gegenüber der Bundesregierung und europäischen Institutionen für ein Ende der Blockade zur humanitären Hilfe.</li>



<li>Die sofortige Freilassung der verbleibenden Geiseln der Hamas.</li>



<li>Ein Aufnahme- und Bleiberecht von Flüchtlingen aus Gaza in Sachsen, Deutschland und Europa.</li>



<li>Die Schaffung medizinischer Kapazitäten in Sachsen für verletzte Zivilist:innen aus Gaza.</li>
</ol>



<p>Für uns ist klar: der Kampf für einen gerechten Frieden in Nahost, ist unmittelbar verbunden mit dem Kampf gegen jeden Rassismus, jeden Antisemitismus und jegliche Form von Entmenschlichung.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fstoppt-das-humanitaere-leid-in-gaza%2F&amp;action_name=Stoppt%20das%20humanit%C3%A4re%20Leid%20in%20Gaza%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feministischer Leitfaden für Basisgruppen und Landesebene der linksjugend Sachsen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 17:10:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Feministische Politik ist ein zentraler Bestandteil linker Organisierung und darf weder als Nebenschauplatz noch als reine „Querschnittsaufgabe“ verstanden werden. Innerhalb der Linksjugend Sachsen wollen wir deshalb den Anspruch formulieren, feministische Leitlinien konsequent in unsere Strukturen, unser Handeln und unsere politische Kultur zu integrieren. Dabei geht es nicht nur um formale Gleichstellung, sondern um die aktive [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Ffeministischer-leitfaden-fuer-basisgruppen-und-landesebene-der-linksjugend-sachsen%2F&amp;action_name=Feministischer%20Leitfaden%20f%C3%BCr%20Basisgruppen%20und%20Landesebene%20der%20linksjugend%20Sachsen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Feministische Politik ist ein zentraler Bestandteil linker Organisierung und darf weder als Nebenschauplatz noch als reine „Querschnittsaufgabe“ verstanden werden. Innerhalb der Linksjugend Sachsen wollen wir deshalb den Anspruch formulieren, feministische Leitlinien konsequent in unsere Strukturen, unser Handeln und unsere politische Kultur zu integrieren. Dabei geht es nicht nur um formale Gleichstellung, sondern um die aktive Schaffung von Räumen, in denen FLINTA*-Personen sicher, gehört und ernst genommen werden.</p>



<p>Ein feministischer Leitfaden für unsere Organisation dient dazu, Erwartungen klar zu formulieren, Verantwortlichkeiten zu benennen und konkrete Handlungsperspektiven aufzuzeigen. Er soll die Grundlage dafür schaffen, dass sowohl im alltäglichen Miteinander als auch in den politischen Strukturen eine Praxis etabliert wird, die Diskriminierung und patriarchale Verhaltensweisen systematisch zurückdrängt.</p>



<p>Unser Ziel ist es, feministische Arbeit nicht dem Zufall oder dem Engagement Einzelner zu überlassen, sondern sie als kollektive, verbandsweite Aufgabe zu begreifen. Daher haben die Teilnehmenden des FLINTA*-Tags konkrete Erwartungen an die Cis-Männer im Verband formuliert, welche die Grundlage für dieses Leitfadens bilden sowie die Ziele, die durch diesen realisiert werden sollen.</p>



<p>Wir erwarten, dass…</p>



<p>…Cis-Männer Kritik ernstnehmen und eigenständig sich zur Reflexion verpflichtet&nbsp;&nbsp; fühlen. Sie sprechen FLINTA*s keine Meinung ab und unterbrechen diese nicht.</p>



<p>…Cis-Männer eigene Initiative zeigen sich feministisch zu bilden und sich dazu verpflichtet fühlen Fehlverhalten anderer Cis-Männer direkt anzusprechen und sie zu konfrontieren.</p>



<p>…Cis-Männer sich für eine gerechte Arbeitsverteilung in Basisgruppen und Gremien einsetzen und ebenso Verantwortung für Care-Arbeit übernehmen. Zudem wird die Arbeit von FLINTA*s gewertschätzt und anerkannt.</p>



<p>Wir wollen jedoch nicht nur patriarchale Elemente im Verbandsleben abbauen, sondern auch FLINTA*s empowern. Dafür brauch es konkrete Leitlinien für Führungsgremien, Wahlgremien, Basisgruppen und weitere interne Strukturen.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Strukturen sichtbar machen</strong></li>
</ol>



<p>Sichtbarmachung ist die effektivste Strategie und Grundvoraussetzung, um Strukturen interner Ungleichbehandlung aufzubrechen. Dafür ist es nötig, die bestehenden Probleme und ihre Symptome konkret in den Blick zu nehmen, beispielsweise in Bezug auf die Förderung von FLINTA*-Personen in Führungspositionen oder das Recht, gehört zu werden. Oft sind bestehende Probleme so normal geworden, dass wir sie als natürlich wahrnehmen. Dann heißt es zum Beispiel: «Nina ist verantwortlich für Kaffee und Aufräumen, weil sie das gern übernimmt», oder «Ole weiß viel über die EU, deshalb ist er der Ansprechpartner für Vorträge zum Thema». In jedem Kontext ist das Sichtbar-Machen der erste Schritt, um Veränderungen zu bewirken. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung.</p>



<ol style="list-style-type:lower-alpha" class="wp-block-list">
<li><strong>Unsichtbar-Machen</strong></li>
</ol>



<p>Vorgänge des Unsichtbar-Machens vollziehen sich auf praktischer, politischer und theoretischer Ebene, zum Beispiel dann, wenn ein Redebeitrag in einer Diskussion ignoriert wird, eine Mail unbeantwortet bleibt oder wenn einer politischen Meinung mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als einer anderen. Wem wird die Autorität in ideologischen Fragen zugeschrieben? Wer führt den Vorsitz und welche Aufgaben gelten als die wichtigsten? Es kommt vor, dass Cis-Männer in Sitzungen wiederholen, was bereits von einer Frau gesagt worden ist, ohne auf den ursprünglichen und nun unsichtbar gemachten Beitrag zu verweisen. Das Engagement und die Kompetenz von FLINTA*s wird ausgeblendet. Diese Mechanismen zeigen sich deutlich in Protokollen und dokumentierten Materialien. Egal ob es bewusste oder unbewusste Handlungen sind: Sie vermitteln FLINTA*s das Gefühl, ihre Stimme hätte weniger Relevanz, und erschweren es ihnen, als politische Expert:innen anerkannt zu werden.</p>



<p><strong>Maßnahmen gegen das Unsichtbar-Machen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Macht darauf aufmerksam, wenn auf Beiträge von FLINTA*s nicht eingegangen wird, oder geht selbst darauf ein.</li>



<li>Nehmt Bezug auf die Beiträge von FLINTA*s. Nennt sie unbedingt beim Namen, zum Beispiel: «Wie Aisha vorhin gesagt hat &#8230;»</li>



<li>Macht Prozesse des Unsichtbar-Machens sichtbar und weist darauf hin, wenn jemand etwas wiederholt, was eine FLINTA schon gesagt hat, ohne es deutlich zu machen.</li>



<li>Führt Statistiken zu den Redebeiträgen und wertet regelmäßig aus, wer spricht und wie lange. Um eine bessere Grundlage zu haben, sollten Redestatistiken über mehrere aufeinanderfolgende Treffen geführt werden.</li>



<li>Die Aufteilung in Kleingruppen und Gesprächsrunden, in denen jede*r zu Wort kommt, können große Gruppen egalitärer machen. Niemand fühlt sich wohl dabei, eine ganze Sitzung lang zu schweigen.</li>



<li>Denkt darüber nach, wie ihr FLINTA* mehr Raum geben könnt. Bestärkt FLINTA*, die sich einbringen. Stellt sicher, dass ihr Engagement in Protokollen und anderen Dokumenten sichtbar wird. Erkennt deren Arbeit an und wertschätzt diese offen, nicht nur im kleinen Kreis.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lächerlich-Machen und Zum-Objekt-Machen</strong></li>
</ul>



<p>Das Lächerlich-Machen ist ein wirksames Instrument, um jemandem Autorität und Selbstsicherheit zu nehmen. Etwas, was gesagt wird, wird ins Lächerliche gezogen oder in einen Witz auf Kosten der Person verwandelt. FLINTA*s bekommen zuweilen Lob für ihr Aussehen, Cis-Männer Anerkennung für ihr Wissen und ihre Kompetenz. In politischen Zusammenhängen können Kommentare über das Aussehen ablenken, sie können eine Person zum Objekt machen und als herabsetzend empfunden werden.</p>



<p><strong>Maßnahmen gegen Lächerlich-Machen und Zum-Objekt-Machen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Redet miteinander. Richtet FLINTA*-Treffen ein und diskutiert, ob ihr schon einmal lächerlich gemacht oder als Objekt behandelt worden seid. Überlegt euch gemeinsame Strategien, wie ihr das nächste Mal damit umgehen wollt. Setzt euch für einander ein.</li>



<li>Akzeptiert nicht die zu gewiesene Rolle, hinterfragt unangemessenes Verhalten. Der «Scherz» war nicht lustig!</li>



<li>Es kann helfen, die Folgen des Verhalten seiner Person zur Sprache zu bringen.</li>



<li>Reagiert, wenn jemand versucht, FLINTA*s oder ihre Meinungen herabzusetzen. Wiederholt das Geäußerte und fordert Klarstellung</li>



<li>Lacht nie mit, egal ob der Spott einem selbst oder jemand anderem gilt.</li>



<li>Macht FLINTA*s Komplimente für anderes als ihr Aussehen.</li>



<li>Unterstützt Personen, die zu Objekten gemacht werden, indem ihr entsprechende Bemerkungen als unangemessen benennt und Reflexion einfordert</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückhalten von Informationen</strong></li>
</ul>



<p>Ein weiteres Problem sind informelle Netzwerke, zu denen FLINTA*s keinen Zugang haben. Wenn Sitzungsunterlagen nicht vorliegen, Unterlagen zu Berichten und anderen Tagesordnungspunkten fehlen oder Absprachen fast ausschließlich unter Cis-Männern getroffen wurden, haben FLINTA*s oft das Gefühl, nicht zu den gleichen Bedingungen wie Cis-Männer an Diskussionen teilnehmen oder Vorschläge machen zu können. &nbsp;Auch Wissen und Skills werden oft nicht ausreichend weiter gegeben, wodurch FLINTA*s sich unmächtig fühlen können.</p>



<p><strong>Maßnahmen gegen das Zurückhalten von Informationen und Skills</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Besteht darauf, Unterlagen möglichst frühzeitig zu erhalten.</li>



<li>Erstellt möglichst viele schriftliche Materialien, damit alle auf dem gleichen Kenntnisstand sind, auch wenn FLINTA*s nicht anwesend sein können</li>



<li>Fordert die Vertagung von Themen, wenn keine Vorbereitung möglich war.</li>



<li>Stellt sicher, dass es bei Sitzungen Personen gibt, die moderieren, Protokoll schreiben und eine Redner*innenliste führen. Spontane Diskussionen können in bestimmten Situationen gut sein, aber es besteht ein großes Risiko, dass nur einige wenige Teilnehmer den Ton angeben.</li>



<li>Nutzt vielfältige Sitzungsmethoden, um Treffen zu demokratisieren und alle einzubinden.</li>



<li>Sorgt dafür, dass alle Menschen einen Zugang zur Cloud haben, und erklärt Abkürzungen, wenn neue Menschen, vor allem FLINTA*s anwesend sind.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Innerverbandlicher Feminismus in der Praxis</strong></li>
</ul>



<p>Die Bemühungen zur Überwindung bestehender Strukturen und zum Ausbau eines funktionierenden innerverbandlichen Feminismus müssen reflektiert umgesetzt werden, unterschiedliche Aspekte berücksichtigen und alle Verbandsebenen abdecken. Für die verbandsinterne feministische Arbeit sind klare Ziele und Zwischenziele essenziell. Außerdem braucht es eine Strategie, mit welchen konkreten Schritten diese Ziele erreicht werden sollen. Die Strategie sollte als Richtweg für die Gestaltung der internen feministischen Arbeit dienen und regelmäßig debattiert und überprüft werden. Beim Ausarbeiten einer Strategie geht es auch darum, nicht-offensichtliche Flecken zu erkennen und zu beseitigen.</p>



<ol style="list-style-type:lower-alpha" class="wp-block-list">
<li><strong>Verantwortung von Führungsgremien</strong></li>
</ol>



<p>Eine grundlegende Voraussetzung für das Gelingen interner feministischer Arbeit ist ein konsequenter und systematischer Ansatz. Die Umsetzung der feministischen Maxime innerhalb des Landesverbandes erfordert eine langfristige Planung auf den verschiedenen Verbandsebenen. Wenn sich die Vorstände der Sache nicht annehmen, wird es auch für die Gesamtorganisation schwieriger, sich damit auseinanderzusetzen. Die Landesverbandsführung trägt die Verantwortung, mit gutem Beispiel voranzugehen.</p>



<p>Die Aufklärung über innerverbandliche feministische Strukturen sollte Teil jeder Schulungsmaßnahme für Vorstands- und Gremienmitglieder werden.</p>



<p><strong>Maßnahmen für ein feministisches Führungsgremium</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schafft eine klare Aufgabenverteilung innerhalb und außerhalb des Gremiums.</li>



<li>Benennt Kontaktpersonen, damit die Mitglieder wissen, an wen sie sich wenden, können. Benennt ebenso eine Feminismusbeauftragte:n im Gremium. Dennoch bleibt es Aufgabe aller den innerverbandlichen Feminismus zu stärken.</li>



<li>Reagiert und setzt ein Zeichen, wenn Verhaltensweisen in der Linksjugend nichts verloren haben.</li>



<li>Entwickelt und probiert neue Formen der innerverbandlichen feministischen Arbeit.</li>



<li>Bleibt in ständigem Austausch und Kontakt mit den FLINTA* Mitgliedern in den Basisgruppen.</li>



<li>Bestärkt und honoriert das Engagement von FLINTA*, auch wenn sie selbst nicht Teil des Führungsgremiums sind.</li>



<li>Ermutigt FLINTA*s, sich gegenseitig zu unterstützen und arbeitet als FLINTA*s innerhalb des Gremiums gemeinsam.</li>



<li>Setzt Ziele und Teilziele dafür, wie die Arbeit funktionieren soll.</li>



<li>Wertet die feministische Arbeit aus, schreibt Berichte und erstellt Statistiken, um ihre Effektivität messbar zu machen. Eure Bemühungen sollten zu Ergebnissen führen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verantwortung von Wahlgremien</strong></li>
</ul>



<p>Ein Wahlgremium, wie zum Beispiel das Landesjugendplenum hat zwei Aufgaben: die bestmögliche Führung vorzuschlagen und einen Vorschlag vorzulegen, der von einer Mehrheit getragen wird. In der Satzung heißt, dass FLINTA*s in gewählten Organen und Vertretungen zu mindestens 50 % vertreten sein müssen. Das bedeutet, dass eine rein oder mehrheitlich FLINTA*-Führung gewählt werden kann, aber keine rein oder mehrheitlich cis-männliche.</p>



<p>Es gehört daher zu den Aufgaben des Wahlgremiums, gezielt nach FLINTA*s zu suchen und die Kandidaturen von FLINTA*s zu fördern. Das Wahlgremium sollte sicherstellen, dass innerhalb der gesetzten Fristen zahlreiche Kandidaturen eingehen, und auch aktiv FLINTA* anwerben. Rechtfertigungen im Stil von: «Es gab keine Frau, die sich zur Wahl aufgestellt hat bzw. kandidieren wollte bzw. ausreichend kompetent war», sind nicht akzeptabel. Durch die Trennung von quotierter und gemischter Liste wird der Grundbaustein für eine feministische Praxis in gewählten Gremien sichergestellt.</p>



<p><strong>Maßnahmen für Wahlausschüsse</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beginnt rechtzeitig mit der Arbeit, um viele Kandidaturen einzuholen.</li>



<li>Führt Kandidat*innengespräche.</li>



<li>Sucht aktiv nach FLINTA*s, die für die Aufgaben geeignet wären.</li>



<li>Ermutigt FLINTA*, sich zur Wahl aufzustellen. Respektiert jedoch auch ein “nein“ und drängt niemanden in ein Amt</li>



<li>Diskutiert eure eigenen Vorurteile aber fragt konkreter nach, wenn Cis-Männer Kompetenzen von FLINTA*s in Frage stellen</li>



<li>Überprüft die Geschlechterzusammensetzung auf Landesjugendplena, Regionaljugendplena und Plena der Basisgruppen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sitzung und Debatten</strong></li>
</ul>



<p>Das Gesprächsklima spielt eine wichtige Rolle für die Partizipation von FLINTA*s an Debatten und Diskussionen. Achtet auf die formalen Abläufe, denn klare Sitzungsabläufe sind eine Voraussetzung dafür, dass sich alle gleichermaßen Gehör verschaffen, können. Bereitet die Tagesordnung so vor, dass alle wissen, worum es gehen wird, und keine wichtigen Punkte vergessen werden. Benennt eine Tagungsleitung, die das Wort erteilt, damit alle die Möglichkeit bekommen zu sprechen. Führt Listen über Zweit- und Drittbeiträge, um mehr Personen in die Diskussion einzubinden und sichtbar zu machen, wenn jemand besonders viel Redezeit beansprucht.</p>



<p><strong>Maßnahmen für feministischere Sitzungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wendet bei Sitzungen verschiedene Arbeitsmethoden an.</li>



<li>Führt eine Redner*innenliste</li>



<li>Entzieht Personen das Rederecht, wenn sie vermehrt, anderen ins Wort fallen oder sich unsolidarisch und antifeministisch verhalten</li>



<li>Lasst FLINTA* Teile der Moderation übernehmen. Aber achtet auch auf eine gerechte Arbeitsverteilung</li>



<li>Sorgt dafür, dass nach der Tagung oder dem Plenum nicht nur FLINTA* den Tagungsraum aufräumen</li>



<li>Variiert die Diskussionsformate.</li>



<li>Wertet die Treffen aus.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Veranstaltungsorganisation</strong></li>
</ul>



<p>Als Teil der internen feministischen Arbeit kann sie viele Funktionen erfüllen, indem sie uns einerseits die Möglichkeit zu kollektivem Lernen gibt und uns andererseits hilft, den feministische Ansatz innerhalb der Partei stärker zu verankern.</p>



<p>Wenn wir Workshops oder Vorträge organisieren, sollten wir immer Vorgaben hinsichtlich des internen Feminismus formulieren, die bei der Planung von Vorträgen oder der Suche nach Referent:innen zu berücksichtigen sind. Reflektiert eure Wahl der Vortragsthemen. Warum geht es oft um die Geschichte der Arbeiterbewegung, aber selten um die Frauenbewegung? Welchen Organisationen gehören geladene externe Referent:innen an und warum fiel die Wahl auf sie?</p>



<p><strong>Maßnahmen für politische Bildung und Veranstaltungsorga</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wendet verschiedene Arbeitsmethoden an.</li>



<li>Setzt euch bewusst da für ein, dass FLINTA*s als Referent:innen und Moderator:innen angefragt werden.</li>



<li>Diskutiert eure Themenwahl aus feministischer Perspektive.</li>



<li>Überprüft die Geschlechterzusammensetzung und Aufgabenverteilung in der Organisationsgruppe.</li>



<li>Achtet darauf, dass auch Männer Verantwortung für die gesamte Durchführung übernehmen.</li>



<li>Veröffentlicht rechtzeitig Informationen zum Bildungsprogramm.</li>



<li>Feministische Bildungsreisen, Kooperationen mit Frauenhäusern, Filmabende mit feministischem Input sowie Lesekreise und andere Formate zeigen, wie vielfältig feministische Arbeit sein kann und soll. Bei politischer Bildung in diesem Bereich soll stets auf eine Verbindung von Theorie und Praxis geachtet werden.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mitgliederbetreuung</strong></li>
</ul>



<p>Die innerparteiliche feministische Arbeit sollte auch dazu beitragen, eine Umgebung zu schaffen, in der sich FLINTA*s genauso erwünscht fühlen wie Cis-Männer. Manchmal müssen FLINTA*-Mitgliedern besondere Aufmerksamkeit entgegengebracht werden, damit sie Mut fassen, auf Augenhöhe mit den Cis-Männern teilzunehmen. Schenkt den FLINTA*s, die zu Treffen und anderen Aktivitäten kommen, immer Aufmerksamkeit und heißt sie willkommen. Sollten FLINTA*s größere Schwierigkeiten haben, sich wohlzufühlen, diskutiert in der Führung, wie sich das ändern ließe.</p>



<p><strong>Maßnahmen für die Mitgliederbetreuung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Startet eine Kampagne zur Mitgliederwerbung, die sich gezielt an FLINTA*s richtet.</li>



<li>Basisgruppen mit geringem FLINTA*.-Anteil sich dazu angehalten darüber zu reflektieren, weshalb sich FLINTA*s eventuell nicht wohlfühlen könnten und dementsprechende Maßnahmen zu ergreifen.</li>



<li>Achtet auf neue FLINTA*s bei den Treffen und heißt sie willkommen. In Basisgruppen könnt ihr gern eine Person beauftragen, die zuständig ist neue Personen zu betreuen.</li>



<li>Ernennt Kontaktpersonen oder Mentorinnen für neue FLINTA*-Mitglieder.</li>



<li>FLINTA*s, die sich vorstellen können, ein Amt zu übernehmen, können über den Beauftragtenrat ein Buddy erhalten, wodurch die FLINTA* Person besondere Förderung erhält.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Exklusive Räume</strong></li>
</ul>



<p>Eingangs erwähnt, besteht in der Linksjugend Sachsen ein großer Bedarf an exklusiven FLINTA*-Räumen. FLINTA*snmüssen die Möglichkeit haben, über ihre Erfahrungen zu berichten, sich zu treffen, auszutauschen und zu vernetzen. Ohne Cis-Männer ist es einfacher, sich kennenzulernen und Allianzen zu bilden, auf die man in der täglichen Verbandsarbeit zurückgreifen kann.</p>



<p>Kein Element feministischer Praxis provoziert so sehr wie Separatismus. Das kann auf Missverständnissen oder mangelndem Wissen beruhen, oft aber auch daran liegen, dass sich Cis-Männer angegriffen fühlen. Kein Element feministischer Praxis ist so effektiv wie die Schaffung von exklusiven Räumen, um die Stellung der FLINTA*s zu verbessern. Allerdings ist es wichtig, dass separatistische Arbeit eine klare Zielsetzung verfolgt. Der Fokus sollte konstruktiv nach vorne gerichtet sein, um nicht in einer selbstreferenziellen Unzufriedenheit zu verharren. Zudem kann eine feministische Verbandspraxis zur realisiert werden durch die gemeinsame Arbeit von Cis-Männern und FLINTA*s.</p>



<ol style="list-style-type:lower-alpha" class="wp-block-list">
<li><strong>FLINTA* Räume</strong></li>
</ol>



<p>FLINTA*-Plena sollten bei jeder größeren Veranstaltung organisiert werden und bei Bedarf auch in kleinerem Maßstab wie auf Basisebene oder anlässlich von Kongressen. Das Format eignet sich am besten für größere Veranstaltungen wie Landesjugendplena oder Regionaljugendplena, kann aber auch an andere Kontexte angepasst werden. Das Treffen sollte terminlich gut passen und in die Tagesordnung eingebettet sein. Wenn es vor einer Tagung oder einem Plena angesetzt ist, sollte es im Tagungssaal selbst stattfinden. Lasst alle das Redner*innenpult und Mikrofon ausprobieren. Macht zusammen Stimmübungen auf dem Podium. Für ein gelungenes Treffen ist es wichtig, genügend Zeit einzuplanen, gern eine Stunde oder länger. Es sollte Raum für Diskussion wie Reflexion bestehen. Das FLINTA*-Plena sollte Fragen aufgreifen, die relevant sind, wenn man vor einer größeren Gruppe spricht.</p>



<p><strong>Maßnahmen für effektive FLINTA*-Plena</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Plenum sollte in die Tagesordnung eingebettet sein.</li>



<li>Plant viel Zeit ein.</li>



<li>Wählt einen geeigneten Ort aus. Aus feministischer Perspektive sollten die FLINTA*s im regulären Plenarsaal bleiben.</li>



<li>Beginnt mit einer Vorstellungsrunde, wenn möglich.</li>



<li>Gebt den Teilnehmer:innen Raum, um sich über Erfahrungen auszutauschen und gegenseitig zu beraten.</li>



<li>Sprecht darüber, wie ihr einander unterstützen könnt, wenn es zur Anwendung von Herrschaftstechniken kommt.</li>



<li>Auf Landesebene sollte aller 3 Monate ein digitales FLINTA*-Plenum stattfinden. Auch regionale FLINTA*-Plena sollten stattfinden z.B in Basisgruppen oder auf einem Regionaljugendplenum</li>



<li>Es wird den Basisgruppen empfohlen die FLINTA*-Plena ausführlich vorzubereiten und zu überlegen, was langfristige Ziele in der Basisgruppe sein können und wie diese umzusetzen sind.</li>



<li>Darüber hinaus ist es wichtig, dass Vernetzung und Austausch auch zwischen den Plena stattfindet. Daher sollte ein digitaler „Kummerkasten“ als Forum eingerichtet werden</li>



<li>Die Vernetzung soll zielgerichtet sein. Es kann auch feministischer Skillshare betrieben werden im Rahmen eines FLINTA*-Tags oder -Wochenendes, welche vom Beauftragtenrat organisiert werden.</li>



<li>FLINTA*-Plena können jeder Zeit von FLINTA*s im Landesjugendplenum, Regionaljugendplenum oder dem BG-Plenum einberufen werden.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reflexionsplena für Cis-Männer</strong></li>
</ul>



<p>Parallele Treffen von Cis-Männern vor Landesjugendplena und BG-Plena können eine wichtige Funktion haben, indem sie Cis-Männer bezüglich ihrer Rolle in der Geschlechterordnung sensibilisieren und aufzeigen, wie sie sie verlassen oder sie aufbrechen können. Es kann sinnvoll sein, eine FLINTA* und einen Cis-Mann die Sitzung leiten zu lassen. Bettet das Treffen ins Plenum/Tagung ein, um deutlich zu machen, dass die Teilnahme wichtig ist. Plant genügend Zeit ein, gern eine Stunde oder länger. Zwar ist auch ein kurzes Treffen besser als keines, aber um so viel Nutzen wie möglich daraus ziehen zu können, muss Zeit für Diskussion und Reflexion sein. Plant das Treffen sorgfaltig, damit es so effektiv und effizient wie möglich ist.</p>



<p><strong>Maßnahmen für effektive Reflexionsplena</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>An Reflexionsplena können Cis-Männer sowie FLINTA*s teilnehmen. Sie sind ein offener Raum für alle, da es in der Verantwortung aller liegt patriarchale Strukturen zu hinterfragen und zu bekämpfen.</li>



<li>Das Reflexionsplenum sollte in die Tagesordnung eingebettet sein.</li>



<li>Das Reflexionsplenum sollte nicht nur eine Landesverbandsveranstaltung sein, sondern auch auf Regionaljugendplena und Basisplena stattfinden. Es wird neugegründeten Basisgruppen empfohlen zunächst eine externe Person mit größerem Erfahrungsschatz ein solches Plenum vorzubereiten. Im Beauftragtenrat sollten sie eine Ansprechperson dafür haben.</li>



<li>Plant viel Zeit ein.</li>



<li>Beginnt mit einer Vorstellungsrunde.</li>



<li>Diskutiert, wie man FLINTA*s unterstützen kann, ohne sie zu bevormunden.</li>



<li>Diskutiert, wie man sich als Cis-Mann zurücknehmen kann, sodass FLINTA*s mehr Raum bekommen.</li>
</ul>



<p>Diskutiert, wie ihr einander konstruktiv darauf aufmerksam machen könnt, wenn zum Beispiel Herrschaftstechniken zum Einsatz kom</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jahresplan 2026</title>
		<link>https://www.linksjugend-sachsen.de/beschlusz/jahresplan-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 17:05:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Empfehlung der Durchführung und Planung folgender Veranstaltung durch den&#160;Beauftragtenrat und ggf. gemeinsam mit den Basisgruppen und interessierten&#160;Mitgliedern:  Feminismuswochenende und Ausbau der FLINTA*-Strukturen  Unser FLINTA*-Tag am 12.06. war ein guter Anfang für den weiteren Ausbau unserer FLINTA*-Strukturen auf Landesebene und in den Basisgruppen. Allerdings nahmen kaum cis-Männer an der Workshopschiene teil, daher und aufgrund der guten [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fjahresplan-2026%2F&amp;action_name=Jahresplan%202026&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Empfehlung der Durchführung und Planung folgender Veranstaltung durch den<br>&nbsp;Beauftragtenrat und ggf. gemeinsam mit den Basisgruppen und interessierten<br>&nbsp;Mitgliedern:</p>



<p> <strong>Feminismuswochenende und Ausbau der FLINTA*-Strukturen</strong></p>



<p> Unser FLINTA*-Tag am 12.06. war ein guter Anfang für den weiteren Ausbau unserer FLINTA*-Strukturen auf Landesebene und in den Basisgruppen. Allerdings nahmen kaum cis-Männer an der Workshopschiene teil, daher und aufgrund der guten Resonanz von<br> FLINTA*s soll ein ganzes Wochenende zum Thema Feminismus veranstaltet werden. Cis-Männer werden explizit aufgerufen an diesem teilzunehmen. Gemeinsam wollen wir die feministische Bildung in unserem Verband vorantreiben und praxisorientierte Angebote,<br>zum Ausbau der Strukturen in den Basisgruppen, schaffen. Dem zukünftigen Beauftragtenrat wird empfohlen dies eine Woche vor dem feministischen Kampftag zu veranstalten, um einen gezielten Fokus auf diesen Tag zu legen. Des Weiteren soll in jedem Quartal mindestens ein Online FLINTA*-Treffen stattfinden um auf Probleme in Basisgruppen und unserem Verband schneller und einfacher zu reagieren. </p>



<p> <strong>Aktionswoche gegen Rassismus</strong></p>



<p> Gemeinsam soll mit dem Landesverband Thüringen eine Aktionswoche gegen Rassismus veranstaltet werden. Dabei soll es verschiedenen Aktionen in den Landesverbänden und einzelnen Basisgruppen geben, welche gemeinsam mit diesen organisiert werden soll. Die Woche soll gemeinsam mit dem Beauftragtenrat und dem Landessprecher*innenrat aus Thüringen  konkretisiert werden. Die Woche sollte vom 16.03.2026 bis 21.03.2026 veranstaltet werden und mit dem internationalen Tag gegen Rassismus enden.</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong> Landesjugendplenum</strong></li>
</ol>



<p> Unser erstes Landesjugendplenum im Jahr 2026 soll im April in Chemnitz stattfinden. Da wir jedes zweite Jahr unsere Vollversammlung in einer der drei Großstädte veranstalten und in den Jahren zuvor in Dresden und Leipzig zu Besuch waren, ist es nun mal wieder an der Zeit in der schönen Karl-Marx-Stadt zu plenieren. Aufgrund von verschiedensten Veranstaltungen im März und im Mai, empfehlen wir für Mitte April zu planen. Zudem sollte der zukünftige Beauftragtenrat bei der Wahl des jeweiligen Wochenendes den Personalwechsel der Jugendkoordination berücksichtigen, da diese<br> zuständig ist für umfangreiche Augaben innerhalb der Organisation des Landesjugendplenums.</p>



<p> <strong>Pfingstcamp</strong></p>



<p> Darüber hinaus ist die Jugendkoordination auch in die Planung des Pfingstcamps involviert, welches vom 22.-25.05.2026 stattfindet. Das Pfingstcamp ist seit vielen Jahren die größte Veranstaltung unseres Landesverbandes und bringt alle Generationen der Linksjugend Sachsen sowie große Teile des Bundesverbandes zusammen. Auch 2026 soll erneut ein breites Bildungs- und Kulturprogramm geschaffen werden wofür es starke Unterstützung aus dem Beauftragtenrat und aus der Basis braucht. In den vergangenen Jahren kam es zu immer weniger Beteiligung, was wir nun gern ändern<br> wollen. Wir empfehlen weiterhin verstärkt nach einer anderen Location zu suchen, um unseren Haushalt zu entlasten und nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Zudem soll mit dem Beschluss dieses Antrags bereits die Pfingstcamp-Klausur im<br> Oktober 2025 beworben werden.</p>



<p><strong> Sommertour</strong></p>



<p> Im Sommer soll eine Kampagne gemeinsam mit den Basisgruppen unseres Landesverbandes umgesetzt werden. Diese soll möglichst öffentlichkeitswirksam stattfinden und neue Menschen organisieren. Dabei kann es von Vorteil sein mit externen Bündnispartner*innen zusammenzuarbeiten. Das genaue Thema soll gemeinsam mit diesen<br> abgestimmt und gefunden werden. Die Sommertour soll gemeinsam mit Aktionen in Orten der Basisgruppen verbunden sein und diese daher animieren gemeinsam mitzuorganisieren.</p>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li><strong> Landesjugendplenum</strong></li>
</ol>



<p> Unser zweites Landesjugendplenum wollen wir im September 2026 erneut im Hinterland veranstalten. Wir empfehlen dem Beauftragtenrat frühzeitig Lokations anzufragen und sollten Workshops gehalten werden auch hierbei schon mehrere Monate im vorraus Referierende zu suchen.</p>



<p> <strong>Bildungsreise</strong></p>



<p> Mittlerweile ist es mehrere Jahre her, dass die Linksjugend Sachsen ihr gewohntes Umfeld verlassen hat, um sich gemeinsam auf einer Reise zu bilden. Gemeinsam waren wir bereits in Ländern wie Island und Israel. Wir haben uns dort mit Initiativen vernetzt, themenspezifisch gebildet, mit Linken in Parlamenten ausgetauscht und vieles mehr. Die Bildungsreise soll im Zeitraum der Oktoberferien 2026 stattfinden mit dem Schwerpunkt auf internationale feministische Kämpfe. Die Größe der Reisgruppe und das Reiseziel werden unter Einfluss des Haushalts 2026 beschlossen. Sicher jedoch<br> ist, dass mindestens die Hälfte der Reisegruppe FLINTA*s sein sollen. Im Gespräch als Reiseziel sind derzeit Großbritannien, Portugal, Estland und Bulgarien.</p>



<p> <strong>Akademie</strong></p>



<p> Um sich frühzeitig auf das Superwahljahr 2029 vorbereiten zu können wollen wir auf einer Akademie Anfang bis Mitte Dezember über erste Strategieansätze und Ziele diskutieren. Es sollen bereits mögliche Wahlkampfthemen besprochen werden und vor allem überlegt werden, wie wir Kapazitäten effizient einsetzen und den ganzen<br> Landesverband auf ein solch intensives Wahljahr vorbereiten können. Es bedarf einen langfristig konzepzionierten Zeitplan von den ersten organisatorischen Schritten hin zu dem nach der letzten Wahl. Um frühzeitig Strukturen aufzubauen, welche dieser Herausforderung gewachsen sind, wollen wir bereits bei dieser Akademie die ersten<br> Grundsteine legen für ein erfolgreiches Superwahljahr 2029.</p>
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		<title>Keine Kriegs- und Zwangsdienste!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 16:59:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Linksjugend Sachsen positioniert sich klar gegen jede Form der Wiedereinführung der Wehrpflicht oder sonstiger verpflichtender Gesellschaftsdienste. Wir lehnen staatlich verordneten Zwang ab und wenden uns gegen diese Generationenungerechtigkeit, dass „alte Politiker*innen“ negativ gegen die Interessen junger Menschen, die nicht wählen können, entscheiden können. Wir lehnen ebenfalls ein Ziviljahr ab, da diese im Kapitalismus nur [&#8230;]<img src="https://stats.lwgl.xyz/piwik.php?idsite=8&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Fbeschlusz%2Fkeine-kriegs-und-zwangsdienste%2F&amp;action_name=Keine%20Kriegs-%20und%20Zwangsdienste%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwww.linksjugend-sachsen.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Linksjugend Sachsen positioniert sich klar gegen jede Form der Wiedereinführung der Wehrpflicht oder sonstiger verpflichtender Gesellschaftsdienste. Wir lehnen staatlich verordneten Zwang ab und wenden uns gegen diese Generationenungerechtigkeit, dass „alte Politiker*innen“ negativ gegen die Interessen junger Menschen, die nicht wählen können, entscheiden können. Wir lehnen ebenfalls ein Ziviljahr ab, da diese im Kapitalismus nur zur Ausbeutung kostenfreier Arbeitskraft dient und die Politik die Probleme der Pflege weiter ignorieren kann. </p>



<p>Stattdessen fordern wir Investitionen in freiwillige Angebote, gute Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen, und echte politische Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. </p>
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