Wahlkampf 2021 – Es ist genug für alle da!

Hier findet ihr alle Informationen zu unserem Bundestagswahlkampf 2021:
Was wir fordern
Welche Veranstaltungen wir durchführen.

Wir sind die Linksjugend Sachsen, wir sind der parteinahe Jugendverband der Partei die Linke in Sachsen. Wir kämpfen für eine befreite, sozialistische Gesellschaft, manchmal mit der Partei, manchmal ohne sie.

Zur Bundestagswahl hat sich eine Gruppe zusammengeschlossen, um einen eigenen Wahlkampf auf die Beine zu stellen. Sie heißt Wahlkombinat und hier findest du alles dazu.

Ein paar Fotos von den bisherigen Veranstaltungen:

unsere Forderungen

Hier findet ihr unser Kurzprogramm. Es umfasst unsere Forderungen zu den Schwerpunkten unten. In jedem Reiter ist ein Link zu einem längeren Text.

Wir als Linksjugend Sachsen stehen an der Seite der Arbeiter:innen und allen Widerständigen, die für einen eigensinnigen Osten Kämpfen!

Wir fordern:

  • 20h Arbeit in der Woche
  • Mindestlohn von 15 Euro
  • 30 Urlaubstage
  • Bedingungsloses Grundeinkommen von 1.200 Euro
  • Angleichung der Löhne und damit verbundene Arbeitszeiten, sowie Renten für Ostdeutsche
  • Reindustrialierung Ostdeutschlands unter der Beachtung der Klimagerechtigkeit

Hier geht’s zu unseren ausführlichen Gedanken zum Thema Arbeit.

Sachsen besteht nicht nur aus Leipzig, Dresden und Chemnitz, sondern auch aus Taucha, Zwönitz und Auerbach!

Der Ländliche Raum liegt uns am Herzen und wir setzen uns für ihn ein!

Wir fordern:

  • Ausbau des ÖPNV
  • Bandbreitenausbau
  • Förderung der Freiräume für Jugendliche, z.B. Jugendclubs und soziokulturelle Zentren
  • In jedem Dorf muss es eine Schule geben!

Hier findet ihr unser ausführliches Programm.

Seit Jahren steigt die Hasskriminalität gegen Menschen der LGBTQIA*-Community im virtuellen und realen Raum. Wir kämpfen nicht nur für die rechtliche Gleichstellung aller Geschlechter, Sexualitäten und Lebensentwürfe, sondern setzen uns für die faktische Gleichbehandlung in allen Lebensbereichen ein.

Adoptionsrecht ist Menschenrecht: Jede*r hat das Recht auf Familie! Die automatische Anerkennung des nicht-leiblichen Elternteils als solches, wie auch die Möglichkeit der Adoption muss für alle Familienkonstellationen offen sein, anstatt das konservative Familienbild „Vater, Mutter, Kind“ weiter zu zementieren. 

Akzeptanz und Schutz aller Lebensentwürfe: In Zeiten von steigender Hasskriminalität gegen queere Menschen fordern wir gezielte staatliche Anlaufstellen und -Schutz. In einigen Ländern drohen Queers neben Diskriminierung auch staatliche Gewalt und die Todesstrafe – Nein zu Queerfeindlichkeit! Ja zur uneingeschränkten Aufnahme queerer Schutzsuchenden!

Sprache für alle – sonst gibt’s Krawalle: Inklusives Gendern in Behörden und öffentlichen Einrichtungen statt Reproduktion althergebrachter Machtstrukturen.

Aufklärung da, wo andere abschalten: Sexuelle Selbstbestimmung, jetzt! Wir fordern eine umfassende Aufklärung über Sexualitäten, Geschlechter und Familienbilder in Bildungseinrichtungen.

Spenden für alle!: Aufklärung und Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten statt pauschaler Ausschlüsse und Diskriminierung bei der Blutspende.

 

zum ausführlichen Programm

Staat und Kirchen handeln und existieren bei weitem noch nicht unabhängig voneinander, wenngleich deren Trennung durch das Grundgesetz festgeschrieben wird.  Um Konfessionsfreiheit zu gewährleisten, darf der Staat keine Religion vorgeben, bevorzugen oder unterstützen. Die Selbstbestimmung der*des Einzelnen in Fragen der Religion setzt also die konsequente Ausformung des Laizismus voraus. Das Mitspracherecht der Kirche hat sich dementsprechend allein in Bereichen des Glaubens abzuspielen.

Kirche raus aus der Bildung!: Weg mit Religionsunterricht und dem Theologiestudium – Vielmehr brauchen wir ein gesamtheitlich aufklärendes Schul- und Studienfach.

Kirche stell dich hinten an: Schluss mit der Bevorzugung kirchlicher Einrichtungen durch Subventionen – Konfessionslose soziale Einrichtungen müssen priorisiert werden!

Raus aus den Ämtern: Staatliche Neutralität und Kreuze an den Wänden – Das geht nicht zusammen! Staatliche Anordnungen von religiösen Symbolen müssen ein Ende haben.

Arbeitsrecht ist Menschenrecht: Gleiches Arbeits- und Streikrecht, sowie gleichen Diskriminierungsschutz für kirchlich Angestellte.

Jesus gib das/die Steuer her: Mit der Kirchensteuer zieht der Staat die Einnahmen der Kirche ein – Wir sagen: Kirchensteuer einstellen!

Rein und raus wie ich es will: Austrittsgebühren und ans Alter geknüpfte -beschränkungen erschweren den Austritt aus der Kirche. Wir brauchen einfache Austrittsbestimmungen.

Hier findest du unser ausführliches Programm

Die Linksjugend [’solid] Sachsen fordert langfristig die Legalisierung aller Drogen. Dafür bedarf es vielfälltiger Maßnahmen, mit denen ein sicherer und verantwortungsvoller Drogenkonsum erreicht werden kann. Als Vorbild dienen Länder wie Portugal und Kanada, die Drogenbesitz und -konsum entkriminalisiert haben und zeigen, wie sinnvolle Drogenpolitik gestaltet werden kann, die Konsumierende nicht unter Generalverdacht stellt und Problemen vorbeugt.

Wir fordern….

  • Legalisierung aller Drogen
  • Aufklärung beim Umgang mit jeder Droge in der Schule beginnend.
  • umfangreiche Prävention für jünge und auch ältere Generationen
  • staatlich kontrollierte Herstellung, sinnvolle Regelungen bzgl. Anbau für Eigenbedarfszwecke
  • lizensierte Abgabestellen (zB. Apotheken)
  • Beratungspflicht zu Wirkung, Risiken und Zusammensetzung von gehandelten Drogen
  • bedingungslosen Beistand in jeder Lebenslage
  • Möglichkeiten für sicheren Konsum um Krankheiten sowie Drogentote zu vermeiden.
  • Nutzbarmachung bisher ausgeschlossener Substanzen für medizinische und therapeutische Zwecke/eine gute Zugänglichkeit für jeden Menschen, welchem Drogen zur Linderung medizinischer Probleme verhelfen

Hier findest du unsere ausführlichen Gedanken und Forderungen.

Kultur und Corona 

Durch Corona ist die Lage Kulturschaffender überaus prekär. Um ihnen aus ihrer Notlage zu helfen, fordern wir eine einheitliche finanzielle Grundsicherung. Außerdem fordern wir eine stärker organisierte Interessenvertretung, um ihnen ein besseres Standing in der Politik zu verschaffen. Egal ob Pandemie oder nicht: Kultur muss gefördert werden. Deshalb fordern wir bundesweite Regelungen für Kulturorte, die den oft lauten Veranstaltungen einen Platz im Stadtbild zusichern.

Kulturförderung

Erhalt und Ausbau der Kultur müssen viel stärker Aufgabe von Bund und Ländern werden. Der Anteil für Kultur in den Haushalten muss vergrößert werden: Festivals, Theatern usw. sollen durch unbürokratische Förderung geholfen werden. Davon profitieren auch soziokulturelle Zentren in Stadt und Land. Aus diesem Grund fordern wir ebenso, dass Besetzungen leerstehender Gebäude legalisiert werden, um Zentren für die Jugendarbeit zu etablieren.

Kultur ist für alle da

Informationen zu Kulturveranstaltungen in der eigenen Umgebung sollen von jeder Person einfach abrufbar sein. Eine App z.B. zeigen, wo in der Nähe die nächste Veranstaltung ist. Der Zugang zu Museen soll für Menschen in jedem Alter kostenfrei werden. Um das Bild unserer multikulturellen Gesellschaft abzubilden, sollen Menschen mit Migrationsgeschichte und ihre Kultur eingebunden werden. Sie sollen explizit gefördert werden, um sichtbarer zu werden.

Kultur bedeutet auch Gedenken

Wir fordern, dass der 08. Mai zum gesetzlichen Feiertag wird, damit sich Menschen angemessen mit den Ereignissen dieses Tages auseinandersetzen können. Die NS-Opferverbände müssen stärker unterstützt werden, genauso wie jüdische Gruppen. Dieses Jahr werden 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert. Das heißt aber auch 1700 Jahre Feindschaft gegenüber Jüd*innen und Antisemitismus. Gerade deswegen gilt es, Antisemitismus an der Wurzel zu packen und herauszureißen.

zum ausführlichen Programm

Veranstaltungen

Wahlkampfveranstaltungen, Touren, Infostände, Demos von uns mit der Linksjugend Sachsen

Unsere Stickermotive

Sie liegen bei den nächsten Veranstaltungen aus – siehe oben 🙂